1747155

So verbessern Sie die Kühlung eines zu warmen Rechners

21.08.2013 | 14:35 Uhr |

Die sich ständig bewegenden Lüfter im Inneren eines Computers sorgen für einen konstanten Luftstrom, um die Komponenten adäquat zu kühlen. Bereits nach einigen Tagen hängen sich aber Staub und Flusen an allen Ecken und Enden des Gehäuses fest, besonders auch auf den Rotorblättern der Kühler.

Die sich ständig bewegenden Lüfter im Inneren eines Computers sorgen für einen konstanten Luftstrom, um die Komponenten adäquat zu kühlen. Bereits nach einigen Tagen hängen sich aber Staub und Flusen an allen Ecken und Enden des Gehäuses fest, besonders auch auf den Rotorblättern der Kühler. Das beeinträchtigt die Kühlleistung ungemein, weil die Luft nicht mehr ungehindert strömen kann und sich die Lüfter nicht mehr in der richtigen Geschwindigkeit drehen können. Im schlimmsten Fall führt das zum Hitzetod Ihres PCs. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das verhindern können.

Einfach mal staubsaugen: Sinnvoll ist es, den Computer regelmäßig zu reinigen, wofür Sie im Prinzip nur einen Staubsauger benötigen – ideal ist ein weicher Bürstenaufsatz. Stecken Sie vorsorglich alle Kabel, insbesondere das Stromkabel, vom PC ab, und schrauben Sie das Gehäuse auf. Achten Sie darauf, die empfindlichen Komponenten nicht zu beschädigen, denn es handelt sich immer noch um empfindliche und komplexe Elektronik – auch wenn sie verstaubt ist.

Ein verstaubter PC ist oft der Grund für eine zu hohe Betriebstemperatur. Deshalb sollten Sie ab und zu den Innenraum säubern.
Vergrößern Ein verstaubter PC ist oft der Grund für eine zu hohe Betriebstemperatur. Deshalb sollten Sie ab und zu den Innenraum säubern.

Mit Druckluft geht’s auch: Wer es richtig rein haben möchte, der kann auch zu Druckluft greifen. Damit sorgen Sie in den Kühlkörpern selbst in den millimeterdünnen Zwischenräumen der Aluminiumfinnen für eine staubfreie Zone. Auch hier gilt es aufzupassen und den Druck nicht allzu stark einzustellen, um nichts zu zerstören. Am besten blasen Sie den Staub stoßweise aus dem Gehäuse. Wenn Sie regelmäßig – also mindestens einmal im Monat – diesen Tipp ausführen, dann müssen Sie sich keine Sorgen mehr über einen zu heißen Rechner machen.

Darauf müssen Sie bei der PC-Reinigung mit Druckluft achten!

Ist Ihr PC bereits staubfrei und wird trotzdem noch sehr heiß, muss eine effektivere Kühlung her. Mit größeren CPU-Kühlern ist der erste Schritt bereits getan. Falls Ihr Gehäuse es unterstützt, können Sie auch noch Gehäuse-Lüfter an den Innenwänden einbauen, die für eine zusätzliche Wärmeabfuhr sorgen. Bei der Wahl der Lüfter sollten Sie aber auch darauf achten, dass die Geräuschentwicklung gering ist. Denn unter Last kann ein PC zu einem nervigen Krachmacher mutieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1747155