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So nutzen Sie das neue Myspace

25.10.2014 | 09:31 Uhr |

Früher war Myspace einmal das soziale Netzwerk mit den meisten Mitgliedern. Facebook hat dem Konkurrenten dann allerdings den Rang abgelaufen und selbst die höchsten Mitgliederzahlen weit übertroffen.

Seit Mitte Januar dieses Jahres ist Myspace nun wieder online – in komplett neuem Look. Der Fokus der überarbeiteten Seite liegt nun noch viel mehr auf Musik als früher. Interessant dabei: Der Sänger Justin Timberlake ist einer der größten Investoren.

Myspace für jeden: Nach einer abgeschlossenen Beta-Phase ist das neue Myspace jetzt jedem zugänglich. Falls Sie auf das neue Design verzichten können oder wollen, gelangen Sie nach einem Klick auf „Take me back to Classic Myspace“ auch ganz einfach zurück in die Vorversion.

Wenn Sie möchten, haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit Ihrem bereits bestehenden Facebook- oder Twitter-Account zu registrieren. Das bietet den Vorteil, dass sich die Webseite dann die persönlichen Daten aus dem jeweiligen Netzwerk holt und Sie im besten Fall nichts mehr ausfüllen müssen.

Myspace erstrahlt in neuem Glanz. Bisherige Nutzer werden sich aber vermutlich nicht auf Anhieb so ganz zurechtfinden. Wir haben die neue Webseite unter die Lupe genommen.
Vergrößern Myspace erstrahlt in neuem Glanz. Bisherige Nutzer werden sich aber vermutlich nicht auf Anhieb so ganz zurechtfinden. Wir haben die neue Webseite unter die Lupe genommen.

Nach der erfolgreichen Angabe Ihrer Daten müssen Sie noch ausfüllen, als was Sie sich identifizieren. Musiker, Fotograf, DJ oder Journalist sind nur einige Optionen, die zur Wahl stehen. Der nächste Schritt gleicht Ihre Freundeslisten ab, um Sie anschließend mit den entsprechenden Myspace-Accounts zu verbinden – falls Sie das möchten.

Die Ursprünge der sozialen Netzwerke

Daraufhin dürfen Sie ein Profilfoto hochladen, in 150 Zeichen über sich erzählen und Ihren Wohnort angeben. Des Weiteren haben Sie die Wahl, ob Sie ein öffentliches oder aber ein eingeschränktes Profil nutzen wollen. Bei Letzterem sehen andere Nutzer Ihre Inhalte nur, wenn Sie sie dafür explizit freigegeben haben. Bestimmte Personenkreise festzu­legen, ist leider nicht möglich.

Neu ist der Stream, bei dem Sie von rechts nach links scrollen, anstatt von oben nach unten. Das Layout erinnert an die Kacheln des Windows­-8­-Modern­-UI. Mit anderen Mitgliedern verbinden Sie sich über „Connect“. Schön finden wir, dass Sie sich einen ei­genen Musik­-Mix zusammenstel­len und auch Internetradios be­stimmter Musikrichtungen hören können. Allerdings funktionieren die Dienste nicht immer ganz reibungslos: So findet die Suche ab und zu keine Lieder oder die Wiedergabe ist aufgrund eines Fehlers nicht möglich.

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