1831256

So geht es nach dem Einbau einer SSD weiter

23.12.2013 | 11:33 Uhr |

Es ist nicht damit getan, eine neue SSD in ein Notebook einzubauen – die Arbeit geht nach dem Einbau erst richtig los. Denn auf die Flash-Platte müssen Sie noch das (Windows-) Betriebssystem aufspielen, das gehörig an Geschwindigkeit zulegt, sobald es auf einer SSD installiert ist.

Legen Sie dazu Ihre Windows- DVD oder den Windows-Stick ein und starten Sie die Installation, die sich nicht von der herkömmlichen Routine unterscheidet. Stellen Sie aber auf jeden Fall sicher, dass Sie die SSD als Installationspfad angegeben haben.

Gerätetreiber finden:

Für den Fall, dass Sie die Wiederherstellungs-DVD Ihres Notebooks nicht mehr haben, fehlen Ihnen nach dem Setup die notwendigen Gerätetreiber für die Komponenten Ihres mobilen Rechners. Hier bleibt Ihnen meistens nichts anderes übrig, als sich die Treiber von der Herstellerseite aus dem Internet herunterzuladen. Dies hat allerdings den Vorteil, dass die Treiber in der Regel aktueller sind, als sie es auf einem mitgelieferten Datenträger gewesen wären. Sobald Sie auf der Webseite angekommen sind, navigieren Sie zum Support-, Treiber- oder Download-Bereich. Häufig ist die Download-Zentrale auch unter „Service“ versteckt. Wählen Sie dann das korrekte Notebook-Modell aus, um die richtigen Treiber zu erhalten. Beim Download sollten Sie noch beachten, dass sich der Treiber auch für Ihre installierte Windows-Version eignet, zum Beispiel für Professional oder für die 32- oder 64-Bit-Systemarchitektur. Bei vielen Herstellern finden Sie bei den Software-Downloads für Ihr Notebook auch ein Tool, das selbstständig nach aktuellen Treibern forscht, beispielsweise Samsung S/W Update. Den Chipsatz-Treibern sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken. Diese enthalten häufig die Treiber für den Kartenleser, die USB-Schnittstellen oder die Netzwerkanschlüsse. Installieren Sie am besten zuerst den LANoder WLAN-Treiber, damit Sie im Anschluss daran direkt an Ihrem Notebook weiterarbeiten können. Vergessen Sie auch nicht, möglichst früh einen Antivirenschutz auf Ihrem frischen System zu installieren, um sich damit vor Schad-Software zu schützen. Im Windows-Gerätemanager lässt sich überprüfen, für welche Komponente noch ein Treiber fehlt. Das Betriebssystem kennzeichnet einen fehlerhaften oder nicht vorhandenen Treiber mit einem gelben Ausrufe- oder Fragezeichen. So können Sie sicher sein, dass Sie wirklich alle Treiber installiert haben.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1831256