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So testen Sie die 3D-Leistung Ihres mobilen Geräts

30.05.2014 | 14:31 Uhr |

Wofür nutzen Sie ein Tablet? Zum Surfen, Mailen – und ganz sicher auch zum Spielen. Welche Games ruckelfrei laufen, prüfen Sie mit den passenden Benchmarks.

Hochgetaktete Dual-Core- oder gar Quad-Core-Prozessoren brauchen Smartphones oder Tablets nicht fürs Surfen oder das Facebook-Update. Höchstens Spiele lasten die CPUs wirklich aus. Und je leistungsfähiger die Prozessoren werden, desto mehr Effekte bringen die Entwickler in den Spielen unter. Sie können sich also nicht mehr sicher sein, dass eine Spiele-App, die Sie für Ihr Mobilgerät herunterladen, darauf auch flüssig läuft.

Wie bei PCs gibt es aber inzwischen mehrere Benchmarks, mit denen Sie die 3D-Leistung des Smartphones oder Tablets realitätsnah einschätzen können. Einer der besten ist GFXBench – die aktuelle Version ist 2.7.2. Dieser Test kommt unter anderem auch bei den Tablet-Tests der PC-WELT zum Einsatz.

Sein Vorteil: Es gibt Versionen für alle wichtigen Tablet- und Smartphone-Betriebssysteme, also Windows 8, Android und iOS. Die App sollten Sie am besten über WLAN herunterladen, denn sie fällt mit über 76 MB sehr üppig aus.

Die App fordert Sie zwar auf, ein Konto anzulegen. Sie brauchen aber keines – allerdings können Sie die Ergebnisse dann nicht speichern. Sie werden stattdessen nur direkt nach dem Testlauf einmal angezeigt. Wollen Sie kein Konto anlegen, wählen Sie „Skip“.

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Überprüfung der 3D-Leistung mit 15 Einzeltests: Unter „Performance Tests“ geht es zu den einzelnen Tests. GFXBench testet die 3D-Leistung mit insgesamt 15 Einzeltests, darunter sieben Spiele-Szenarien unterschiedlicher Detail-Stufe.

Für die meisten Smartphones und Tablets ist der sechste Test „GFX-Bench 2.5 Egypt HD“ am besten geeignet. Er zeigt, wie schnell die Geräte ein effektreiches Spiel mit hochaufgelösten Texturen, Reflexionen sowie Licht- und Schatteneffekte darstellen können. Der Benchmark ist für Full-HD-Auflösung optimiert: Um den Test mit der Auflösung Ihres Gerätes zu prüfen, wählen Sie den Testlauf „C24Z16 Onscreen“: Sie sehen die Szenen anschließend auf dem Display ablaufen.

Die Leistung unterschiedlicher Geräte lässt sich dagegen besser mit dem Test „C24Z16 Offscreen“ vergleichen: Das Smartphone oder Tablet legt dann die Bilder nur im Grafikspeicher ab und stellt sie nicht auf dem Display dar – ein wechselndes Muster zeigt an, dass der Test läuft.

Schon der Egypt-Test ist sehr fordernd: Schafft Ihr Mobilgerät dabei eine Bildrate über 30 Bilder pro Sekunde, können Sie sicher sein, dass es alle derzeit erhältlichen Spiele ruckelfrei darstellt – auch sehr grafikintensive wie das Rennspiel Asphalt 8.

Noch höhere Ansprüche an die Grafikleistung stellt der Test „T-Rex“. Dort erreichen aber nicht einmal die derzeit besten Spiele-Tablets wie das iPad Air oder das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 flüssige Bildraten.

Im App-Menü unter „Options, System information“ zeigt Ihnen GFXBench übrigens detaillierte Angaben zur Hardware des Gerätes, unter anderem zum Prozessor (CPU) und zum Grafikchip (GL_VENDOR, GL_RENDERER).

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