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So optimieren Sie Ihre Windows-Firewall

08.12.2010 | 11:01 Uhr |

Es bedarf nicht immer teurer Sicherheitssuites, um einen guten Firewall-Schutz zu errichten. So holen Sie das meiste aus Ihrer Windows-Firewall heraus.

Achten Sie auf Ausnahmen

 
Wem die Funktionen der Windows-Firewall ausreichen, der sollte die Ausnahmen in ihrem Regelwerk im Auge behalten. Die Firewall verwirft zwar alle Datenpakete, die unaufgefordert ankommen, doch sie lässt alle Pakete durch, die an Programme auf der Ausnahmenliste gesendet werden.
 
Sie sollten diese Liste daher regelmäßig nach unerwünschten Einträgen absuchen. Das geht über „Systemsteuerung -> Windows Firewall -> Ausnahmen“ (XP) oder „Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows Firewall -> Programm über die Windows-Firewall kommunizieren lassen“ (Vista, Windows 7). In der Ausnahmenliste finden sich Programme, die als Server arbeiten. Sie öffnen einen Port des Computers und warten auf Daten und Kommandos aus dem Internet. So verfahren etwa erwünschte Tauschbörsen-Programme, aber auch Schädlinge.
 
Zwei-Wege-Firewall für Windows
 
Seit Vista hat Windows eine Zwei-Wege-Firewall an Bord. Diese ist – anders als die XP-Firewall – in der Lage, den ausgehenden Datenverkehr zu regulieren. Aber Achtung: Wenn Sie diese Option einschalten, müssen Sie manuell jedes einzelne Programm eintragen. Denn es fehlt ein Assistent, der Warnmeldungen ausgibt und so auf jedes Tool aufmerksam macht. Darum ist das Konfigurieren eine recht mühselige Aufgabe, bei der man schnell etwas Wichtiges vergisst, etwa das Update-Modul des Antiviren-Programms.
 
Die komfortable Lösung: Die Gratis-Software Windows 7 Firewall Control ist eine Ergänzung zur Vista- und Windows-7-Firewall. Nach der Installation meldet das Programm jede Anwendung, die Daten ins Internet senden will – wie man es von anderen Desktop-Firewalls kennt. Auf diese Weise gelingt die Konfiguration Schritt für Schritt.

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