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Sendungen per USB-Recording aufnehmen

14.07.2014 | 11:41 Uhr |

Sie wollen Fernsehsendungen direkt auf eine USB-Festplatte aufnehmen. Hier erfahren Sie, ob Ihr Fernseher die Aufnahmefunktion unterstützt, welchen Festplattentyp Sie wählen sollen und was bei USB-Recording zu beachten ist.

Vor der Aufnahme: Ist Ihr Flachbildfernseher aktuelleren Datums, unterstützt er USB-Recording. Bei mehrere Jahre alten Geräten hilft das Herstellerhandbuch weiter. Externe 2,5-Zoll-Platten eignen sich besonders fürs USB-Recording, denn sie sind klein und benötigen keine externe Stromversorgung. Außerdem schalten sie sich automatisch ab, wenn Sie das Fernsehgerät ausmachen. Von Plattenvarianten, die zwei USB-Anschlüsse benötigen, sollten Sie absehen, denn sie blockieren zwei Ports am TV. Externe 3,5-Zoll-Festplatten eignen sich grundsätzlich genauso für das USB-Recording. Allerdings sind sie in der Regel lauter und belegen einen Stromstecker für das externe Netzteil. Und Sie haben ein weiteres Kabel im Wohnzimmer.

Die Aufnahme: Wenn Sie die USB-Platte zum ersten Mal an den Fernseher anstöpseln, formatiert er sie zuerst. Befinden sich Daten darauf, werden sie dabei unwiederbringlich gelöscht. Das Fernsehgerät erkennt das Speichermedium automatisch, sobald Sie es angesteckt haben. Das gilt genauso für andere Geräte wie Blu-ray- Player oder Festplatten-Receiver mit USB-Port. Steckt die Platte am Fernseher, wählen Sie die aufzunehmende Sendung über den Programmführer aus. Hat Ihr TV einen Twin-Tuner, können Sie die Aufnahme starten und gleichzeitig eine andere Sendung ansehen.

Als Richtwert gilt: Eine Minute HDTV benötigt etwa 75 bis 100 MB Speicherplatz. Eine externe Platte mit 500 GB bietet Platz für rund 50 Filme in HD-Qualität. Die öffentlich-rechtlichen Programme lassen sich ohne Probleme per Kabel oder Satellit auch in HDQualität aufnehmen. Bei den Privaten müssen Sie sich meist mit SD-Qualität zufriedengeben, denn auch mit HD+-Kartenabo klappt die Aufnahme nicht immer.

Die Wiedergabe: Das Abspielen der Aufnahmen ist in der Regel an den Fernseher gebunden, mit dem Sie die Sendung aufgezeichnet haben. Selbst über den PC lassen sich die Aufnahmen nicht abspielen. Mit der Wiedergabe haben Sie nur bei Privatsendern ein Problem. Über den eingebauten Kopierschutz bestimmen die Sender, ob sie eine Aufnahme zulassen oder nicht. Und das ohne Vorwarnung: Sie sehen oft erst beim Abspielversuch, ob es klappt. Abhilfe schafft die Timeshift-Funktion: Mit ihr können Sie wenigstens zeitversetzt fernsehen.

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