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Sechsfarb-Drucker nicht immer erste Wahl

Problem: Es gibt Drucker mit vier oder mit sechs Farben je Kartusche. Worin unterscheiden sie sich, und wann ist der Kauf eines Sechsfarb-Druckers sinnvoll?

Anforderung

Einsteiger, Fortgeschrittener, Profi

Zeitaufwand

Gering

Problem: Es gibt Drucker mit vier oder mit sechs Farben je Kartusche. Worin unterscheiden sie sich, und wann ist der Kauf eines Sechsfarb-Druckers sinnvoll?

Lösung: Eine Kartusche mit vier Tanks enthält die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Eine Sechsfarb-Kartusche hat zusätzlich ein helles Cyan und ein helles Magenta. Sinnvoll sind die Zusatzfarben aber nur, wenn Sie Landschafts- und Personenfotos drucken.

Denn mit dem blasseren Cyan und Magenta lässt sich das Blau des Himmels und das Grünblau eines Gewässers wirklichkeitsgetreuer wiedergeben als mit dunklen Farben. Auch Abbildungen von Personen können von den hellen Farbtönen profitieren. Denn besonders bei hellhäutigen Personen ist die Hautfarbe drucktechnisch sehr schwer darstellbar, da sie aus zahlreichen, möglichst hellen Einzelpunkten gemischt werden muss.

So weit die Theorie: In der Praxis sind Sechsfarb-Drucker Vierfarbmodellen nicht zwingend überlegen. Denn für eine gute Fotoqualität ist neben einer hohen Auflösung und einer möglichst geringen Tröpfchengröße auch das Zusammenspiel zwischen Drucker und Treiber entscheidend.

Tipp: Die PC-WELT-Top-10 der Tintenstrahler informiert Sie jeden Monat über die Druckqualität vieler Modelle.

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