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Screenshot mit Bordmitteln

23.11.2016 | 15:10 Uhr |

Screenshots der Bios-Einstellungen lassen sich in einem Uefi-Bios einfach per Taste erstellen.

Wenn Sie das Bios aktualisieren, dann ist es empfehlenswert, sich die Einstellungen aufzuschreiben. Denn häufg verlangt das Bios-Update, dass Sie zu den Standardeinstellungen zurückkehren. Sollten Sie das Bios zuvor genau auf Ihren Rechner abgestimmt haben, sind diese Einstellungen daraufhin verloren. Das Notieren der Optionen war bei Platinen mit einem Standard-Bios immer aufwendig, vor allem wenn die Hersteller zahlreiche Optionen für das Übertakten eingebaut hatten. Als Alternative konnten Sie den Bildschirm abfotograferen, was aber nicht immer in lesbarer Qualität gelang.

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Mit dem Uefi-Bios haben Hersteller jetzt mehr Möglichkeiten: Bei Asus und MSI beispielsweise lässt sich über die F12-Taste ein Screenshot erstellen, welchen Sie auf einem USB-Stick oder auf einer externen Festplatte speichern können. Allerdings muss der externe Speicher dazu mit dem Dateisystem FAT32 formatiert sein. Sonst erhalten Sie beim Erstellen des Screenshots eine Fehlermeldung wie etwa „Allocate fle system resource fail“ bei einem MSI-Mainboard. Ändern Sie daher das Dateisystem des USB-Speichers nach dem Windows-Start: Hierfür öffnen Sie im Windows-Explorer per Rechtsklick das Kontextmenü des USB-Speichers und wählen „Formatieren...“. Im Drop-Down-Menü unter „Dateisystem“ gehen Sie auf „FAT32 (Standard)“. Anschließend starten Sie den PC neu und rufen das Bios-Setup auf. Der Screenshot wird nun funktionieren.

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