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Tipp: Datenaustausch im Netzwerk beschleunigen

21.02.2013 | 11:24 Uhr |

Das Problem kennt wohl jeder: Ein Kopiervorgang startet richtig schnell, bei großen Dateien wird er jedoch immer langsamer. Wir zeigen, was Sie dagegen tun können.

Schuld an diesem misslichen Verhalten ist ein Mechanismus, mit dessen Hilfe Windows IPv6-Verbindungen eigentlich optimiert. An und für sich ist die Idee dahinter richtig – denn ohne diese Optimierung würden IPv6-Verbindungen bei Weitem schlechtere Datentransferraten liefern als ihre v4-Pendants. Andererseits sind IPv6-Netzwerke im privaten Umfeld eher eine Seltenheit, und wenn man sich nicht gerade zu den Ausnahmen zählt, schaltet man den Mechanismus am besten erst einmal ab, um den Datendurchsatz wieder auf Trab zu bringen.

IPv6-Autotuning abschalten: Drücken Sie die Windows-Taste und tippen Sie in das Suchfeld cmd; klicken Sie dann „cmd.exe“ ganz oben rechts an und wählen Sie „Als Administrator ausführen“. Danach tragen Sie in die Eingabeaufforderung netsh int tcp set global autotuning level=disabled ein und bestätigen den Befehl mit „Enter“. Damit ist die in der Regel nicht benötigte Optimierung abgeschaltet.

Tipp: Geheimer Befehl beschleunigt Netzwerkkarten

Übrigens: Man kann TCP/IPv6 ganz abschalten, wenn man diese Technik (noch) nicht benutzt. Doppelklicken Sie dazu „Computer“ auf dem Windows-7- oder -Vista-Desktop, klicken Sie hier „Netzwerk“ rechts an und wählen Sie „Eigenschaften“. Hier klicken Sie nun auf „Adaptereinstellungen ändern“. Dann klicken Sie Ihre Netzwerkkarte rechts an und wählen „Eigenschaften“. Dort entfernen Sie den Haken vor „Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6)“ und bestätigen per Klick auf „OK“. Alle Netzwerkverbindungen reißen dann für einen Moment ab.

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