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So misten Sie den Autostart aus

11.03.2011 | 11:01 Uhr

Überflüssige Autostart-Programme sind aufgrund der unnötiger CPU-Belastung virtuelles Gift für den Systemstart. So räumen Sie den Autostart auf.

Jeden Autostart finden: Das beste Programm, um Autostarts aufzuspüren, ist das englischsprachige Autoruns . Nachdem Sie es aufgerufen haben, sehen Sie auf der Registerkarte „Everything“ alles, was beim Windows-Start automatisch aufgerufen wird. Die Liste ist ziemlich unübersichtlich, da hier Einträge aus allen möglichen Bereichen zusammenfließen. Für jeden Autostart- Bereich gibt es aber auch eine eigene Registerkarte, zum Beispiel für gängige Programm- Autostarts („Logon“ und „Sidebar Gadgets“), Dienste („Services“), Treiber („Driver“), Multimedia-Codecs („Codecs“) und einige mehr.
 
Autostart ausmisten: Bevor Sie auf der Hauptregisterkarte „Everything“ oder in Unterbereichen etwas deaktivieren, sollten Sie die Liste etwas verkürzen. Blenden Sie dazu alle Einträge der Programme aus, die Windows selbst benötigt: Wählen Sie „Options“, und setzen Sie Haken vor den Punkten „Verify Code Signatures“ und „Hide Windows Entries“. Alternativ können Sie alle Microsoft- und Windows-Einträge ausblenden, indem Sie einen Haken vor „Hide Microsoft and Windows Entries“ setzen.
 
Entfernen Sie den Haken vor „Include Empty Locations“, um leere Autostart-Bereiche auszublenden. Danach können Sie die Haken vor überflüssigen Einträgen entfernen. Anschließend starten Sie den PC neu. Falls Sie einen der Einträge später wieder brauchen, setzen Sie einfach in Autoruns wieder den entsprechenden Haken.

 
Übrigens: Es schadet auch nicht, hin und wieder einmal installierte Software auszusortieren. Das Fenster, in dem sich Programme de-installieren lassen, finden Sie in Windows XP per „Start -> Systemsteuerung -> Software“. Bei Windows Vista und 7 klicken Sie auf das Windows-Symbol und wählen „Systemsteuerung -> Programme -> Programme und Funktionen“.

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