26.06.2013, 14:23

Friedrich Stiemer

Saft sparen

So verlängern Sie die Lebenszeit von Notebook-Akkus

Notebook-Akkus halten nur eine bestimmte Zeit, dann ist ein Wechsel angesagt - oder man schont den alten Akku. ©istockphoto.com/Yuri_Arcurs

Die Akkulaufzeit im Notebook ist für viele Käufer ein wichtiges Kauf-Argument. Dabei ist aber nach 500 bis 1000 Ladezyklen ohnehin Schluss. So zögern Sie das Ende ein wenig hinaus.
In Tests ist der Notebook-Akku als Kriterium schwer gewichtet, denn von den mobilen Geräten erwarten die Nutzer Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Akkus halten aber nicht ewig: Nach durchschnittlich 500 bis 1000 Ladezyklen verliert dieser deutlich an Saft. Dann ist der Akku entweder hinüber oder seine maximale Laufzeit sinkt erheblich. Wir geben Ihnen einige Tipps, wie Sie die Akkulaufzeit Ihres Notebooks verlängern können.
Energie sparen in Windows: Bereits Windows bietet gute Mittel an, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Seine Energiesparpläne sind Profile, die Sie selbst wählen können. In Windows 7 finden Sie diese unter Systemsteuerung ➞ Hardware und Sound ➞ Energieoptionen. Unter Windows XP rufen Sie die Systemsteuerung auf und klicken dann auf das Symbol Energieoptionen.
Klar ist, dass im Akkubetrieb Energieeinsparen die erste Wahl ist. Daran passt das Betriebssystem vollautomatisch einige Eigenschaften an. So regelt das Profil die Zeit, nach der sich der Bildschirm ausschaltet, wenn das Notebook nicht benutzt wird, und ab wann das Gerät in den Standby-Modus geht. Über diese Option wird auch die Bildschirmhelligkeit heruntergefahren. Aber hier sind auch noch viele andere Dinge geregelt, etwa das Ausschalten der Festplatte im Leerlauf sowie die Leistung des Prozessors und der Grafikkarte. Mit diesem Energiesparplan sind Sie in der Regel bereits gut beraten.
Noch mehr herausholen: Schalten Sie drahtlose Dienste wie WLAN oder Bluetooth aus, wenn Sie sie nicht benötigen. Entfernen Sie auch unnötige externe Geräte oder Datenträger wie Kameras oder USB-Sticks, statt sie am Notebook hängenzulassen, da das System diese Geräte ständig mit Strom versorgt.
Wer eine dedizierte Grafikkarte in seinem Notebook hat, sollte sie zugunsten des Akkus mit der Onboard-Grafik im Hybrid-Modus betreiben, der im allgemeinen standardmäßig aktiviert ist: Bei Bedarf schaltet sich die leistungsfähige Grafikkarte zu, ansonsten rechnet die Onboard-Lösung energiesparender, aber auch leistungsreduzierter. Nvidia bietet mit Optimus bereits eine entsprechende Lösung an, AMD hat die Technik Switchable Graphics.
Wenn Sie Ihr Notebook für längere Zeit nicht benutzen, sollte der Akku auf keinen Fall komplett voll oder komplett entladen sein. Bei einer längeren Lagerung ist es besser, den Akku zu entnehmen und separat zu lagern.
Auch für die Lagerung haben wir eine Empfehlung: Der Lagerort sollte eine Temperatur von rund 16 Grad Celsius haben.
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