2111793

Das bieten SDXC-Karten für Ihre Kamera

07.10.2015 | 14:34 Uhr |

Aktuelle Kameras verlangen ihren Speichermedien immer mehr ab, was die Datenverarbeitung angeht. Diese SD-Karten brauchen Sie dafür.

Mit Auflösungen weit über 20 Megapixeln, 60 Serienbildern pro Sekunde und mehr sowie 4k-Videofunktion verlangen aktuelle Digitalkameras ihren Speichermedien einiges ab, was die Verarbeitung der Datenmengen angeht.

Zwar setzen die Geräte der Einsteiger- bis Mittelklasse immer noch überwiegend SD-Karten ein. Bei den Spezifikationen hat sich jedoch viel getan: Die bekannten SDHC-Karten mit 4 bis 32 GB bieten nicht mehr genug Speicherplatz, stattdessen kommen vermehrt Karten ab 64 GB zum Einsatz - die sogenannten SDXC-Karten (Extended Capacity), die das Dateiformat Exfat einsetzen. Falls Sie eine solche Karte mit einer Kamera oder einem Kartenleser verwenden möchten, muss das Gerät Exfat explizit unterstützen. Aktuelle Modelle tun dies mittlerweile problemlos. Hier haben wir Micro-SDXC-Karten mit 64 GB getestet .

War die Geschwindigkeitsklasse 10 bei SDHC-Karten mit einer Mindestschreibgeschwindigkeit von 10 MB/s das höchste der Gefühle, wurde bei den SDXC-Karten aufgrund des neuen Bus-Systems die Klassenbezeichnung UHS (Ultra High Speed) eingeführt.

Sie gibt einerseits Auskunft über die Bus-Geschwindigkeit (UHS I mit bis zu 104 MB/s und UHS II mit 312 MB/s), andererseits über die minimale Schreibgeschwindigkeit: Karten der Klasse 1 lassen sich mit mindestens 10 MB/s beschreiben, Karten der Klasse 3 mit mindestens 30 MB/s. Beide Klassen sind bei UHS-I und UHS-II zu finden. Für 4k-Video empfehlen die Hersteller beispielsweise eine SDXC-Karte der UHS-I-/UHS-II-Klasse 3.

Die geheimen Tricks von Profi-Fotografen

Die Systemkamera mit der besten Bildqualität

0 Kommentare zu diesem Artikel
2111793