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Die richtige Tinte vom Drittanbietern finden

27.05.2014 | 14:29 Uhr |

Wer Drucker oder Multifunktionsgerät mit alternativen Tintenpatronen bestücken will, findet mit diesem Tipp schnell die passende Variante vom Drittanbieter.

Die passenden Kartuschen für den Drucker oder das Multifunktionsgerät zu finden, ist schon mit Originalpatronen aufwändig, denn die Patronenbezeichnungen sind oft kryptisch. Wollen Sie von den Originalen auf Tinten vom Drittanbieter umsteigen, wird es noch einen Tick komplizierter. Denn nicht nur die Patronen selbst haben oft eine andere Bezeichnung. Vielmehr gibt es sie in vielen Fällen auch noch in unterschiedlichen Ausführungen – Nachbauten mit Chip, als Refill-Kit mit Resetter oder wiederbefüllt. Wir erklären die Typen und wie Sie am schnellsten zum passenden Nachkauf kommen.

Vorbereitung: Notieren Sie sich die genaue Modellbezeichnung Ihres Druckers oder Multifunktionsgerätes sowie die der Patronen. Beide Angaben sind wichtig, denn die Patronen sollen genau zu Ihrem Gerät passen. Allerdings werden Patronengenerationen nicht nur in einem Druckermodell eingesetzt, sondern in mehreren Geräten einer Reihe. Diese unterscheiden sich nicht selten anhand der Anzahl der Patronen. Während teurere Modelle etwa mit fünf unterschiedlichen Tinten arbeiten, verwenden Einstiegsmodelle oft nur vier Farben. Kennen Sie das genaue Druckermodell nicht, kaufen Sie eventuell eine Patrone, die sich in Ihr Gerät gar nicht einsetzen lässt, oder Ihnen fehlt am Ende eine Kartusche, was genauso ärgerlich ist.

Laden oder online: Am einfachsten ist der Weg ins Geschäft, um passende Drittanbietertinten zu erwerben. In der Regel finden Sie dort Listen oder erhalten Sie eine Beratung, welche unterschiedlichen Nachkaufmöglichkeiten zu Ihrem Druckermodell passen. Wollen Sie übers Internet einkaufen, googeln Sie die Patronenbezeichnungen und wählen Sie Ihr Gerät aus.

In beiden Fällen bietet es sich an, wiederum die Bezeichnungen der Patronen zu notieren. Das erleichtert den späteren Wiedereinkauf, wenn Sie mit der Druckqualität der Tinten zufrieden sind. Aber auch umgekehrt ist es gut zu wissen, welche Drittanbietertinten mit Ihrem Modell Schwierigkeiten verursachen oder schlechte Druckergebnisse liefern.

Kartuschenvarianten: Je nach Drucker gibt es unterschiedliche Typen von Drittanbietertinten: Die gängigsten Varianten sind Nachbauten von Originalkartuschen. Diese Patronen sehen denen des Herstellers täuschend ähnlich, sind aber im Detail verändert, um etwaige Patente auf die Patronenkonstruktion nicht zu verletzen. Gerade bei älteren Druckermodellen gibt es die Nachbauten fertig mit funktionierenden Chips. Das ist bequem, denn sind sie einmal im Gerät eingesetzt, arbeiten sie wie die Originale – inklusive Tintenstandsanzeige.

Wollen Sie die Originalkartusche nicht ständig ersetzen, können Sie sich ein Refill-Kit mit Resetter zulegen. Hier erhalten Sie die Tinten in separaten Behältern und einen kleinen Apparat, mit dem Sie die Tintenstandsanzeige der Originalpatrone wieder auf Null setzen können. Damit lässt sie sich erneut mit Tinte füllen und erkennt sich selbst auch als voll aufgefüllt. Allerdings funktioniert diese Methode nicht mit allen Patronen und nur mit bestimmten Drucker- beziehungsweise Patronenmodellen.

Gerade bei Kartuschen, deren Druckkopf und Patrone eine Einheit bilden, kommen wiederbefüllte Varianten zum Einsatz. Hier handelt es sich eigentlich um originale Patronen des Druckerherstellers, die vom Drittanbieter erneut mit Tinte befüllt werden. Ihre Tintenstandsanzeigen sind vom Drittanbieter zurückgesetzt. Nachfüllsets mit Spritzen erlauben es, die Tintenpatrone selbst zu befüllen. Dazu bohren Sie entweder selbst Löcher in die Patrone oder nutzen vorhandene Zugänge. Damit die befüllte Kartusche vom Drucker erkannt wird, müssen Sie die Tintenstandsanzeige per Tastenkombination am Gerät deaktivieren. Die Methode ist preislich günstig, aber oft unpraktisch. Denn sowohl das Befüllen als auch das Überwachen des Tintenstands übernehmen Sie dabei.

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