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Registry für PnP aufräumen

Plug and Play sollte Hardware-Installationen grundlegend vereinfachen. Was aber tun, wenn es mit dem Einstecken und Loslegen nicht klappt? Wir zeigen, wie Sie Hardware-Komponenten erfolgreich installieren

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Steckkarte kaufen, einstecken, PC einschalten - und schon integriert sich die neue PC-Peripherie reibungslos in das bestehende Gefüge von Speicheradressen und Interrupts. So lautet das Versprechen der Hersteller von Karten und Betriebssystem. In der Realität sieht es anders aus: Durch den Einbau einer neuen Karte kann das Geflecht aus Interrupts (IRQs), DMA-Kanälen und E/A-Adressen ziemlich in Unordnung geraten.

Vor allem ISA- und ältere Plug and Play-Karten (kurz: PnP) kommen mit der Ressourcenverteilung von Windows oft nicht zurecht. Auch das Interrupt Sharing, bei dem sich mehrere Steckkarten einen Interrupt teilen, kann unvorhergesehene Auswirkungen haben.

Falls Sie eine alte durch eine neue Karte ersetzen, so stellen Sie sicher, dass die Treiber der alten vor der Installation der neuen Hardware deinstalliert sind. Die Deinstallationsroutine über "Software, Hinzufügen/Entfernen" beseitigt zwar die zugehörigen Programme, oft aber nicht die Hardware-Infos in der Registry.

Wenn Sie Windows im abgesicherten Modus starten (beim Start F8 drücken, im Startmenü "Abgesicherter Modus" wählen), listet der Geräte-Manager auch diese "Treiberleichen" auf. Wenn Sie sie hier deinstallieren, verschwinden auch die Verweise aus der Registry.

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