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Raspberry-Pi-Backup: So klonen Sie Ihre SD-Karte

03.06.2015 | 12:09 Uhr |

Ein Backup Ihrer Raspberry-Pi-SD-Karte anzufertigen ist keine Zauberei. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre SD-Karte klonen.

Experimente auf dem Raspberry Pi und das allgegenwärtige Risiko, dass ein unsauberes Herunterfahren durch ein Abziehen der Stromversorgung das Dateisystem auf der SD-Karte beschädigt, verlangen nach einer Backup-Strategie gerade auch für das Raspberry-System. Mit unserem folgenden Tipp sind Sie ideal gewappnet, sollte es ein Problem geben.

dd speichert eine SD-Karte als Image: Mit lsblk finden Sie die Laufwerkskennung der Karte heraus. Gerade beim Zurückschreiben muss diese unbedingt stimmen.
Vergrößern dd speichert eine SD-Karte als Image: Mit lsblk finden Sie die Laufwerkskennung der Karte heraus. Gerade beim Zurückschreiben muss diese unbedingt stimmen.

Bei SD-Karten für den Raspberry Pi handelt es sich üblicherweise um Datenträger mit einigen Gigabyte Speicherkapazität. Diese sind damit noch handlich genug, um ein Image der Karte als Backup auf einem Linux-Rechner mit Festplatte zu sichern. Dazu ist lediglich ein Kartenleser nötig, den die meisten Notebooks mitbringen. Auf Linux-Systemen genügt das Kommandozeilen-Tool dd, um Karten-Backups zu erstellen und zurückzuschreiben. Machen Sie in einem Terminal zuerst nach dem Einstecken der Karte deren Laufwerkskennung mit dem Kommando lsblk ausfindig, das dann etwa „/dev/sdc“ für die SD-Karte ausgibt. Danach schreiben Sie ein Abbild des Datenträgers „/dev/sdc“ in die Datei „raspberrypi.img“ im aktuellen Verzeichnis:

umount /dev/sdc?
sudo dd if=/dev/sdc of=raspberrypi.img bs=1M

„umount“ ist nötig, da dd grundsätzlich nur auf ausgehängte Datenträger angewandt werden sollte. Das angehängte Fragezeichen sorgt dafür, dass der erste Befehl alle Partitionen des angegebenen Datenträgers aushängt, hier von „/dev/sdc“.

Video: Quadcore-CPU & 1 GB RAM - der Raspberry Pi 2

Genauso einfach lässt sich die Image-Datei später wieder mit

umount /dev/sdc?
sudo dd if=raspberrypi.img of=/dev/sdc bs=1M

auf die SD-Karte unter „/dev/sdc“ zurückspielen, deren Inhalt dabei komplett überschrieben wird.

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