Windows 7, 8
Programme als Administrator ausführen
In der Regel sorgt unter Windows 7 oder 8 die Benutzerkontensteuerung dafür, dass ein Programm bei Bedarf höhere Rechte anfordern kann. Bei älteren Anwendungen, in der Eingabeaufforderung oder für bestimmte Wartungsaufgaben kann es jedoch erforderlich sein, ein Programm explizit mit administrativen Rechten zu starten.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Rechter Mausklick: Im Kontextmenü sämtlicher ausführbarer Programmdateien und der meisten Verknüpfungen taucht der Menüpunkt „Als Administrator ausführen“ auf. Wenn nicht, drücken Sie zusätzlich die Shift-Taste, bevor Sie mit der rechten Maustaste klicken. Das funktioniert auch im Startmenü, sowohl bei angehefteten Einträgen („Am Startmenü anheften“) als auch bei Suchergebnissen.
Verknüpfungen: Auch bei Verknüpfungen können Sie vorab festlegen, unter welchem Benutzerkonto ein Programm läuft. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verknüpfung auf dem Desktop, in einem beliebigen Ordner oder im Startmenü liegt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und wählen Sie im Kontextmenü „Eigenschaften“ aus. Gehen Sie auf die Registerkarte „Verknüpfung“, klicken Sie auf „Erweitert“ und setzen Sie ein Häkchen vor „Als Administrator ausführen“. Sollte die Option ausgegraut und damit nicht aktivierbar sein, handelt es sich um eine spezielle Verknüpfung („Advertised Shortcut“). Dann müssen Sie die ausführbare Datei des Programms suchen und eine neue Verknüpfung anlegen.
Taskleiste und Startmenü: Programme, die Sie häufig benötigen, können Sie an der Taskleiste und/oder am Startmenü anheften. Die Einträge bleiben dann an der gewählten Position. Dazu öffnen Sie unter Windows 7 das Startmenü und geben als Suchbegriff beispielsweise cmd für die Eingabeaufforderung ein. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Suchergebnis „cmd“ und wählen „An Taskleiste anheften“ oder „An Startmenü anheften.“ Bei den Verknüpfungen im Startmenü steht auch hier im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.
Es geht aber noch schneller: Halten Sie die Tasten Strg und Shift gedrückt und klicken Sie dann auf das Programmsymbol in der Taskleiste oder im Startmenü. Die Meldung der Benutzerkontensteuerung signalisiert Ihnen, dass dieses Programm mit administrativen Rechten gestartet werden soll. Sie müssen lediglich noch mit „Ja“ bestätigen. Der Strg-Shift-Trick funktioniert auch mit den Einträgen, die Windows automatisch im Startmenü untergebracht hat.
Unter Windows 8 funktioniert das entsprechend. Verwenden Sie hier die Suchfunktion auf der Seite „Start“ („Metro“-Oberfläche beziehungsweise „Modern UI Style“). Tippen Sie nun einfach den gewünschten Programmnamen ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Suchergebnis und im Anschluss daran am unteren Bildschirmrand auf „An Taskleiste anheften“ oder „An ‚Start‘ anheften“. Mit Strg-Shift und einem Mausklick starten Sie die angehefteten Programme als Administrator.
Zu einer Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten gibt es unter Windows 8 noch einen schnelleren Weg: Drücken Sie dazu Win-X und wählen Sie daraufhin im Menü „Eingabeaufforderung (Administrator)“.
Achtung: Diese Windows-Tipps sind nur für Profis!
Windows sicher mit Spezial-Benutzerkonto
Wer ständig ein Admin-Konto benutzt, vergrößert das Risiko einer PC-Infektion. Mithilfe von eingeschränkten Konten sperren Sie Schädlinge jedoch zuverlässig aus.
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Mehr Sicherheit durch richtige Kontenwahl
Selbst wenn Sie der einzige Benutzer des Windows-PCs sind, hat der Virenschutz so große Bedeutung, dass Sie neben einem unentbehrlichen Administrator-Konto ein zweites eingeschränktes Konto einrichten und nutzen sollten oder müssen. „Müssen“ gilt für Windows XP, das „Sollen“ für Windows 7 und Vista.
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Anti-Malware-Benutzerkonten anlegen
Mit eingeschränkten Benutzerkonten schützen Sie sich passiv vor Risiken und zeigen Schädlingen die rote Karte. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
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Sicher surfen trotz Administrator-Konto
Das PC-WELT-Programm pcwRunAs ist eine ideale Ergänzung für Windows XP: Sie arbeiten bequem mit einem Administrator-Konto, starten den Internet-Browser oder andere kritische Programme jedoch in einem sicheren Standardkonto.
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Kritische Sicherheitslücken schnell stopfen
Der Zugang zum System ist durch Kennwörter der eingerichteten Benutzerkonten geschützt. Dennoch gibt es einfache Lücken – etwa durch Abwesenheit oder durch USB-Geräte. Hier helfen neben einem optionalen BIOS-Passwort bereits einfache Schutzmaßnahmen.
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Sensible Daten sind durch ein Kennwort kaum geschützt. Erst durch die Windows-eigene EFS-Verschlüsselung sperren Sie Datendiebe zuverlässig aus. Wir zeigen, wie's geht.
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Netzwerkfreigaben stellen ein oft unbewusstes Sicherheitsrisiko dar: Durch freien Zugang zu Ihren Ordnern laden Sie Datendiebe regelrecht ein. So beschränken Sie den Zugriff.
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