Fritzbox

Freie Funkkanäle wählen um WLAN-Tempo zu verbessern

Mittwoch, 16.01.2013 | 11:25 von Moritz Jäger
Fotostrecke Fritzbox, WLAN, Tempo, Geschwindigkeit, Freie Funkkanäle
© AVM
Die Fritzbox-Router können mehr, als nur einen Internetzugang bereitzustellen. PC-Welt zeigt, wie Sie das WLAN-Tempo verbessern können.
Funken in der Nachbarschaft viele WLANs, kann das die Fritzbox stören. Abhilfe schafft der Punkt „WLAN - Funkkanal“. Hier lassen sich der Funkkanal und der genutzte WLAN-Standard sowie die Optimierungen für schnellen Durchsatz anpassen. Zudem prüft die Fritzbox die Belegung der Funkkanäle im Umkreis und zeigt das Ergebnis. Das macht es einfacher, auf einen wenig belegten Kanal auszuweichen. Ideal wären die Kanäle 6 oder 11, da sich diese beiden nicht überlappen – oft sind aber genau diese Kanäle von anderen WLANs besetzt. Ein Kanalwechsel beeinträchtigt die angeschlossenen Geräte nur kurz, und alle Clients sollten selbstständig auf den neuen Kanal umschalten.

Die WLAN-Funktionen der Fritzbox zeigen die Auslastung der
einzelnen Funkkanäle.
Vergrößern Die WLAN-Funktionen der Fritzbox zeigen die Auslastung der einzelnen Funkkanäle.

Ein weiteres Problem bei WLANs ist eine mangelnde Reichweite: Sobald Sie das Signal über mehrere Stockwerke übertragen wollen, bekommen Sie ein Tempo-Problem. AVM liefert dafür zwar mit einem Repeater eine mögliche Lösung, allerdings kann man dieses Problem auch eleganter per Wireless Distribution System (WDS) lösen. WDS bietet den Vorteil, dass sich mehrere Router oder kompatible Access Points zentral von einem Punkt verwalten lassen.

Per WDS lässt sich die Reichweite des Funknetzes
erweitern.
Vergrößern Per WDS lässt sich die Reichweite des Funknetzes erweitern.

Außerdem unterstützt WDS Roaming: Sie können zwischen verschiedenen Zugangspunkten wechseln, ohne dabei die WLAN-Verbindung ständig neu aufbauen zu müssen. Allerdings bringt WDS auch Nachteile: Die Bandbreite wird halbiert, da der WDS-Zugangspunkt sowohl mit seiner Basisstation wie auch dem Client kommunizieren muss. Zudem ist WDS kein offizieller Standard, so dass es zu Problemen beim Einsatz von Routern verschiedener Hersteller kommen kann. In der Fritzbox lässt sich WDS im Bereich „WLAN - WDS“ aktivieren und konfigurieren. Die Fritzbox unterstützt bis zu drei andere Geräte für den WDS-Betrieb.

Mittwoch, 16.01.2013 | 11:25 von Moritz Jäger
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