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Schnell Platz im Android-Smartphone schaffen

31.12.2014 | 11:31 Uhr |

Wenn Android meckert, dass der Speicher voll ist, sind meist nicht die Apps alleine schuld. Denn die wahren Platzfresser verbergen sich ganz wo anders.

Vor allem in Smartphones, deren Speicherplatz sich nicht durch eine zusätzliche Micro-SD-Karte erweitern lässt, ist der Platz mitunter knapp: Selbst das aktuelle Google Nexus 5 gibt es als 16-GB-Version, das günstigere Motorola Moto G bietet sogar nur 8 GB – und davon ist noch ein beträchtlicher Teil durch Android selbst belegt.

Android zeigt über „Einstellungen > Speicher“ oben an, wie viel Gesamtspeicherplatz noch frei ist. Darunter listet das Betriebssystem den durch die einzelnen Rubriken belegten Speicherplatz auf, also durch die Apps, Bilder, Musik und Videos usw. Tippt man in die App-Rubrik hinein, erstellt Android eine nach Speicherbedarf sortierte Liste. Das ist sehr praktisch, weil sich so die wirklichen Platzfresser ganz schnell ausmachen und nach erneutem Antippen und „Deinstallieren“ vom System entfernen lassen.

Doch die Sache hat einen Haken: Es sind nicht immer die Apps selbst, die so viel Platz verbrauchen. Häufig sind es auch daran „angehängte“ Inhalte, die allerdings nicht bei den Apps, sondern unter „Sonstiges“ auftauchen. Dazu ein Beispiel: Wer wöchentlich die digitale Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ lädt, sammelt in einem halben Jahr fast 1 GB an Daten an, die formal nicht in der Spiegel-App erscheinen. Das Gleiche gilt für zahlreiche Navigations- und Karten-Anwendungen: Die Apps selbst verbrauchen nicht viel Platz, ganz im Gegensatz zu installierten Offline-Karten. Eine Europakarte kommt schon einmal auf 4 oder 5 GB.

Es lohnt sich also insbesondere, unter „Sonstiges“ nach Speicherfressern nachzusehen und dort nicht mehr benötigte Daten zu löschen.

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