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Pine: Anmeldepasswörter in Datei speichern

Problem: Sie verwalten Mails und News mit dem Kommunikationsprogramm Pine. Die Software fragt bei jeder Anmeldung an einem Mailoder Newsserver erneut nach dem zugehörigen Passwort. Sie vermissen die Möglichkeit, die Passwörter zu speichern.

Anforderung

Fortgeschrittener, Profi

Zeitaufwand

Gering, Mittel

Problem: Sie verwalten Mails und News mit dem Kommunikationsprogramm Pine . Die Software fragt bei jeder Anmeldung an einem Mailoder Newsserver erneut nach dem zugehörigen Passwort. Sie vermissen die Möglichkeit, die Passwörter zu speichern.

Lösung: Bei der Windows-Version von Pine lassen sich sämtliche Passwörter auf einfache Weise speichern. Legen Sie dazu eine leere Datei mit dem Namen "pine.pwd" in dem Verzeichnis an, in dem die Konfigurationsdatei PINERC liegt.

Unter Linux ist die Aktion etwas komplizierter: Sie müssen zunächst eine Version kompilieren, in der die Passwortspeicherung aktiviert ist. Denn das ist standardmäßig nicht der Fall. Sie benötigen dazu den Quellcode von Pine. Entpacken Sie das Archiv mit

tar -xzvf pine.tar.Z

und wechseln Sie mit dem "cd"-Befehl in das Verzeichnis "pine4.33". Öffnen Sie danach die Datei "./pine/ osdep/os-lnx.h" in einem Editor, und fügen Sie die Zeile

#define PASSFILE "pine.pwd"

direkt nach der Zeile

#include "../c-client/ osdep.h"

ein. Speichern Sie die Datei, und kompilieren Sie das Programm mit dem Befehl

./build slx

Im Verzeichnis "bin" finden Sie nun eine Pine-Version, die ebenfalls alle Passwörter in der Datei "pine.pwd" speichert, sobald Sie diese als leere Datei in Ihrem Home-Verzeichnis angelegt haben. Sie können auch einen beliebigen anderen Dateinamen zu diesem Zweck angeben - Sie müssen ihn nur statt "pine.pwd" in den Quelltext schreiben.

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