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Pentium 4: Das steckt hinter der Modellbezeichnung

Bei Komplettsystemen mit Pentium 4 sehen Sie oft eine Bezeichnung wie "Pentium 4 1,80A GHz". Manchmal heißt es nur "Pentium 4 1,80 GHz" - es fehlt also der Buchstabe bei der Taktangabe. PC-WELT erklärt Ihnen, was es mit diesen Buchstaben auf sich hat.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Bei Komplettsystemen mit Pentium 4 sehen Sie oft eine Bezeichnung wie "Pentium 4 1,80A GHz". Manchmal heißt es nur "Pentium 4 1,80 GHz" - es fehlt also der Buchstabe bei der Taktangabe.

Lösung:

Mit den Buchstaben kennzeichnet Intel technische Unterschiede zwischen Pentium-4-Modellen mit gleicher Taktrate. Sie beziehen sich auf Prozessorkern und/oder FSB-Takt (Front Side Bus). Die momentan schnellsten Pentium-4-CPUs arbeiten mit 533 MHz FSB und dem Northwood-Kern, der in 0,13-Mikron-Architektur hergestellt wird. Sie tragen den Buchstaben "B" im Namen.

Ein "A" bezeichnet Pentium-4-Prozessoren, die zwar ebenfalls einen Northwood-Kern enthalten, aber einen FSB-Takt von 400 MHz verwenden. Ohne zusätzlichen Buchstaben handelt es sich um einen Pentium 4 mit Willamette-Kern in 0,18-Mikron-Architektur und mit 400 MHz FSB-Takt. Das ist der erste Pentium 4, der auf den Markt kam.

Der Pentium 4 mit 533 MHz FSB-Takt heißt 2,4B, der mit 400 MHz FSB-Takt kommt offiziell ohne Zusatzbuchstaben - obwohl er ebenfalls mit Northwood-Kern arbeitet. Bei 2 GHz finden Sie den Pentium 4 2,0A mit Northwood-Kern und den Pentium 4 2 GHz mit Willamette-Kern. Fragen Sie im Zweifel also beim Kauf nach, welchen Prozessorkern der Pentium 4 besitzt und welchen FSB-Takt er nutzt.

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