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Peer-to-Peer-Freigaben konfigurieren

Für den Datentransfer in kleinen Betrieben oder in einem privaten Netz reicht eine Peer-to-Peer-Lösung mit dem Dienst "Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke" vollkommen aus. Verzeichnisse oder Partitionen, die den anderen Netzteilnehmern zugänglich sein sollen, lassen sich über das Kontextmenü "Freigabe" mühelos freischalten oder auch sperren. Sollen die anderen Benutzer auch schreibend auf ein Verzeichnis zugreifen dürfen, entsteht allerdings ein erhebliches Problem: Es gibt keine Möglichkeit, die Menge der Daten bei solchen Schreibzugriffen einzuschränken. Die PC-WELT hilft Ihnen weiter.

Anforderung

Fortgeschrittener, Profi

Zeitaufwand

Mittel

Für den Datentransfer in kleinen Betrieben oder in einem privaten Netz reicht eine Peer-to-Peer-Lösung mit dem Dienst "Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke" vollkommen aus. Verzeichnisse oder Partitionen, die den anderen Netzteilnehmern zugänglich sein sollen, lassen sich über das Kontextmenü "Freigabe" mühelos freischalten oder auch sperren.

Sollen die anderen Benutzer auch schreibend auf ein Verzeichnis zugreifen dürfen, entsteht allerdings ein erhebliches Problem: Es gibt keine Möglichkeit, die Menge der Daten bei solchen Schreibzugriffen einzuschränken. Über einen für den Schreibzugriff geöffneten Ordner kann der Netzkollege den Datenträger bis auf das letzte Byte füllen.

Theoretisch könnten Sie auf jegliche Schreiberlaubnis verzichten. Sollen Daten von mehreren Anwendern eingesehen, korrigiert oder sonst wie weiterbearbeitet werden, gibt sie der erste Kollege auf seinem Rechner schreibgeschützt frei. Der zweite kopiert die Datei(en) auf seine Platte, nimmt die Änderungen vor und gibt sie dann seinerseits wieder lokal schreibgeschützt frei.

Diese Methode erfordert allerdings viel interne Kommunikation und eignet sich nur für kleine Arbeitsgruppen. Flexibler ist eine Lösung mit Schreiberlaubnis, wobei die Datenmenge einfach physikalisch auf das gewünschte und benötigte Maß begrenzt wird. Sie müssen eben den Datenträger klein genug halten. Am besten eignet sich eine ausgediente kleine Festplatte oder Partition für diesen Zweck.

Mit Partition Magic beispielsweise können Sie auch nachträglich eine typische Transfer-Partition einrichten (Demoversion unter pcwelt.de/download). Ebenfalls geeignet sind Ramdisks, die Sie in der CONFIG.SYS mit der Zeile

device=ramdrive.sys

konfigurieren. Oder Sie verwenden XMSDSK.EXE ( hier , 74 KB). Von der Größe her geeignet, aber für diesen Zweck oft zu langsam, sind externe Laufwerke, etwa für Zip- oder LS-120-Medien.

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