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Server-Tipp

Papierkorb auf NAS-Systemen aktivieren

23.01.2014 | 14:31 Uhr |

Das Netzlaufwerk eines NAS bietet typischerweise keinen Papierkorb - auch auf Microsoft-System nicht. Mithilfe eines Tricks können Sie diesen aber dennoch aktivieren.

Als Erstes sollten Sie dazu in die Konfigurationsoberfläche des NAS-Systems gehen. Diese können Sie über den Internet-Browser erreichen. Welche Adresse Sie eingeben müssen, erfahren Sie aus dem Handbuch des NAS. Bei einigen Modellen lässt sich unter „Systemadministration“ oder einem ähnlich lautenden Menü ein Papierkorb einschalten.

Lassen Sie Windows den Papierkorb erstellen: Bietet Ihr NAS diese Option jedoch nicht, bringen Sie Windows dazu, einen Papierkorb anzulegen. Das gelingt, sobald sich auf dem Netzlaufwerk ein Systemordner befindet, weil Windows für diese Ordner immer einen Papierkorb erstellt. Unter Windows Vista und 7 klicken Sie dazu auf das Windows-Logo und dann auf den Namen des aktuellen Windows- Anwenders. Der Windows- Explorer zeigt den persönlichen Ordner des Nutzers an. Unter Windows 8 starten Sie den Windows- Explorer über die Tastenkombination Win-E und wechseln im Anschluss daran in Ihr Nutzerverzeichnis unter „C:\Benutzer\ Ihr_Benutzername“.

Die wichtigsten NAS-Funktionen und Einstellungen

Suchen Sie sich einen Systemordner aus, den Sie nicht nutzen. Wer etwa keine Windows-Spiele macht, kann den Ordner „Gespeicherte Spiele“ wählen. Wer den Internet Explorer nicht nutzt, kann den Ordner „Favoriten“ wählen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen Sie „Eigenschaften ➞ Pfad ➞ Verschieben“. Wechseln Sie zum Netzlaufwerk, das mit einem Laufwerksbuchstaben mit Windows verbunden sein muss. Wählen Sie dort einen Ordner aus und klicken Sie auf „Ok“. Beantworten Sie daraufhin die Frage, ob alle Dateien des System ordners dorthin verschoben werden sollen mit „Ja“.

Von nun an werden Dateien, die sich in dem ausgewählten Ordner befinden, beim Löschen in den Windows-Papierkorb verschoben. Das gilt für den aktuellen Windows-User. Anwender, die ein anderes Windows-Konto benutzen, müssen die Prozedur dann mit einem ihrer Systemordner wiederholen.

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