Digitalkamera Panasonic DMC-GH1

Video-Zeitbegrenzung aushebeln

Dienstag, 04.10.2011 | 10:24 von Verena Ottmann und Frederik Niemeyer
© Panasonic
Wie bei allen Digitalkameras ist auch bei der Systemkamera Panasonic DMC-GH1 die Videofunktion auf 30 Minuten begrenzt. Falls Sie Ihre Kamera vor Juni 2010 gekauft haben, können Sie mittels einer modifizierten Geräte-Software (Firmware) diese lästige Einschränkung aufheben und auch gleich die Videoqualität verbessern.
Denn die optimierte GH1 belässt die Auflösung der Clips bei 1920 x 1080 Bildpunkten und 24 Bildern pro Sekunde (24p), statt sie qualitativ minderwertig auf 60 Halbbilder (60i) hochzurechnen. Achtung: Wenn Sie eine inoffiziell modifizierte Firmware einspielen, verlieren Sie die Gerätegarantie!

Um die Zusatzfunktionen freizuschalten, öffnen Sie die Archiv-Datei GH1__V13.exe auf dem PC per Doppelklick. Sie enthält die Firmware-Version 1.32. Entpacken Sie als nächstes das ZIP-Archiv P-Tool , und starten Sie die enthaltene Datei Ptool3.exeper Doppelklick. Laden Sie dann die Firmware-Datei GH1__132.bin über die Schaltfläche„Load Firmware“. Öffnen Sie jetzt das Funktionsmenü durch einen Doppelklick auf die Option „Patches for Endusers“. In weiteren Untermenüs können Sie nun durch Setzen von Häkchen unter anderem das Zeitlimit bei Videos ausschalten („30min limit removal“), die Videoqualität auf 24p stellen („Native 24p/25p“) und die Verwendung von Drittanbieter-Akkus aktivieren („Third-party battery“). Sind alle Änderungen eingetragen, müssen Sie die Firmware nur noch korrekt abspeichern: mit zwei Unterstrichen nach dem Kameranamen und einer höheren Zahl als bei der Ursprungsversion − also GH1__133.bin oder GH1__134.bin, aber keinesfalls GH1_130.bin, da die Kamera die Aktualisierung sonst nicht korrekt durchführt. Zum Aufspielen der modifizierten Firmware legen Sie die Datei im Stammverzeichnis Ihrer SD-Karte ab und stecken diese in die GH1. Schalten Sie die Kamera ein, und drücken Sie die Wiedergabetaste. Danach läuft die Aktualisierung automatisch durch.

Dienstag, 04.10.2011 | 10:24 von Verena Ottmann und Frederik Niemeyer
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