1790756

So handeln Sie bei PDF-Virenverdacht

31.07.2014 | 14:34 Uhr |

Die Verbreiter von Viren haben ihre Schädlinge in den letzten Monaten verstärkt über PDF-Dateien unter die Leute gebracht.

Möglich war das, weil das verbreitete PDF-Anzeigeprogramm, der Adobe Reader , gleich mehrere schwere Sicherheitslücken aufwies. Außerdem glauben immer noch viele Nutzer, dass PDF-Dateien grundsätzlich harmlos sind. Die Virenverbreiter senden die verseuchten PDF-Dateien meist per Mail. Generell sollten Sie keine Mailanhänge aus unsicheren Quellen öffnen. Zugegebenermaßen weiß man aber nicht immer, ob es sich um einen legitimen Absender und eine harmlose PDF-Datei handelt oder nicht.

So schützen Sie sich vor aktuellen Viren

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie wie folgt vorgehen: Speichern Sie das PDF auf der Festplatte. Laden Sie es dann zu dem Dienst www.virustotal.com hoch. Dieser prüft mit über 40 Antivirenprogrammen, ob die Datei schon als Virus bekannt ist. Allerdings ist der Test nicht eindeutig. Denn gerade Schädlinge, die erst ein paar Stunden alt sind, werden auch von Virustotal nicht immer zuverlässig erkannt. Am sichersten ist es, wenn Sie die PDF-Datei in einem virtuellen Rechner öffnen. Den können Sie sich mit Virtual Box sowie einem Linux-System kostenlos auf den Rechner holen.

Sollte die Datei verseucht sein, bleibt Ihr eigentliches System davon unberührt. Weniger sicher, dafür aber bedeutend schneller kommen Benutzer von Google Chrome zur Anzeige der PDF-Datei. Denn Chrome hat einen eigenen PDF-Reader eingebaut, der zumindest in der Vergangenheit nicht von den Sicherheitslücken des Adobe Readers betroffen war. Ziehen Sie einfach die PDF-Datei per Drag & Drop auf ein Chrome-Fenster – und schon zeigt Ihnen der Browser den Inhalt an.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1790756