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Dokumente und Bilder fürs Internet aufbereiten

22.01.2009 | 09:49 Uhr |

Dass sich PDF-Dateien auch ohne den teuren Adobe Acrobat erstellen lassen, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Es gibt einige Programme, die sich als virtueller Druckertreiber einbinden und die Daten im PDF-Format auf die Platte schreiben. Sobald diese Dokumente größere Bilder enthalten, werden die PDF-Dateien sehr groß, oft mehrere MB.

Tipp: Hier hilft die Freeware PDF-Creator weiter. Sie bietet neben dem reinen PDF-Druckertreiber noch einige Zusatzfunktionen, mit denen Sie das Dokument bearbeiten können.

Druckqualität: Wählen Sie „Datei, Drucken“ und als Drucker „PDFCreator“. Auf der Registerkarte „Papier/Qualität“ finden Sie „Erweitert, Grafik, Druckqualität“. Standardmäßig sind 600 dpi vorgesehen – ein unsinnig hoher Wert, wenn es nur um die Lesbarkeit und den Download übers Internet geht. Setzen Sie den Wert beispielsweise auf 72 dpi herunter, wenn Sie das Dokument im Internet verfügbar machen wollen.

Detaillierte Einstellungen: Nachdem Sie den Druckauftrag abgeschickt haben, öffnet sich ein Fenster, in das Sie Dokumenttitel und Erstelldatum eintragen. Gehen Sie auf „Einstellungen“, und wählen Sie dort links unten unter „Formate“ den Eintrag „PDF“. Hier stehen Qualitätsstufen zur Wahl – von Bildschirm bis Druckvorstufe. Außerdem legen Sie unter „Komprimierung“ fest, was mit farbigen und schwarz-weißen Bildern sowie mit Strichzeichnungen geschehen soll. Neben reiner Kompression können Sie hier auch JPEG-Dateien völlig neu rendern lassen. Noch etwas kleiner werden die Dateien, wenn Sie unter „Farben“ statt „CMYK“ den „RGB“-Modus wählen. Um von vorneherein zu verhindern, dass der Empfänger Probleme beim Öffnen der Datei bekommt, sollten Sie eine ältere Acrobat-Reader-Version wählen (unter „Formate, PDF, Allgemein, Kompatibilität“).

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