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Speicher-Upgrade ohne Probleme

04.11.2009 | 09:15 Uhr |

Wenn Sie sich neuen Arbeitsspeicher gekauft haben und eingebaut haben, kommt es vor, dass ein oder alle Riegel nicht erkannt werden oder insgesamt nicht der gesamte Speicher bereitgestellt wird.

Es geht häufig nicht gut, wenn Sie zu einem älteren RAM-Baustein einen neuen dazukaufen. Probieren Sie die RAM-Bausteine zunächst einzeln an Ihrem PC aus um Hardware-Defekte auszuschließen. Achten Sie dabei darauf, dass im Bios jeweils die richtige Taktfrequenz („DRAM Frequency“) für den Speicherriegel eingetragen ist. Bei einem Speicherupgrade ist es immer besser, wenn Sie sich den gesamten gewünschten Arbeitsspeicher neu kaufen. Wenn Sie etwa zwei Riegel des gleichen Typs, gleicher Kapazität und Geschwindigkeit kaufen, dann können Sie bei Hauptplatinen die nicht älter als 5 Jahre sind, den schnelleren Dual-Channel-Modus nutzen. Damit können zwei Speicherriegel gleichzeitig angesprochen werden. Die Riegel müssen Sie dazu in der Regel in zwei Speicher-Slots gleicher Farbe gesteckt werden.

4-GB-Grenze: Die 32-Bit-Versionen von XP, Vista und Windows 7 können maximal 4 GB RAM verwalten, wobei davon nur 3-3,5 GB zur freien Verfügung stehen. Die 64-Bit-Version von Vista (Ultimate) kann bis zu 128 GB und die 64-Bit-Version von Windows 7 (Ultimate) gar bis zu 192 GB verwalten. Die Home-Premium-Versionen (64-Bit) der beiden Systeme sind auf 16 GB begrenzt.

Übrigens: Um genau zu erfahren, welche RAM-Riegel bei Ihnen verbaut sind und was Ihr Chipsatz verträgt, wählen Sie im Analyse-Tool Everest Ultimate den Punkt „Motherboard, Chipsatz“.

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