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Grafikkartenprobleme lösen

11.11.2009 | 09:10 Uhr |

Moderne Grafikkarten machen eigentlich wenig Probleme. Und die, die Ihnen doch hin und wieder begegnen können, lösen Sie mit Hilfe unserer Tipps.

Die neuesten 3D-Kracher verlangen Ihrer Hardware viel ab. Wenn ein Spiel stark ruckelt oder kaum noch Spielfluss vorhanden ist, dann sollten Sie zunächst den Detaillevel in den Anzeigeoptionen des Spiels heruntersetzen. Wenn auch mit der niedrigsten Stufe kein richtiger Spielspaß aufkommen will, können Sie auch die Auflösung des Spiels reduzieren. Aber Vorsicht: Einstellungen unterhalb der nativen Auflösung des Monitors verschlechtern die Qualität des Bildes stark.

Besser ist es, Sie versuchen mehr Leistung aus Ihrer bestehenden Hardware herauszuholen. Installieren Sie dazu den aktuellsten Grafikkarten-Treiber und beenden Sie vor dem Start des Spiels alle nicht benötigten Programme die im Hintergrund laufen über den Task-Manager (‹Strg›-‹Shift›-‹Esc›) .Zusätzlich können Sie auch noch versuchen, Ihre Grafikkarte zu übertakten.

Achtung: Das größte Risiko beim Übertakten ist, dass Grafikchip und/oder -Speicher dabei gegrillt werden. Das vermeiden Sie, indem Sie vorsichtig vorgehen.

GPU übertakten: Mit dem ATI-Tool bringen Sie jede beliebige Nvidia- oder ATI-Grafikkarte (außer der Radeon-X1950-Pro-Serie) ganz einfach an ihre Leistungsgrenze. Nachdem Sie das englischsprachige Tool installiert und gestartet haben, klicken Sie auf „Find Max Core“, um die maximale Taktfrequenz für Ihren Grafikchip zu ermitteln. Das Tool erhöht die Frequenz schrittweise, während es ein Direct-3D-Video rendert. Dabei überwacht es die Temperatur des Chips (< 90 °C) und beobachtet, ob Bildfehler auftreten. Um verlässliche Werte zu bekommen, sollten Sie das Tool über Nacht laufen lassen. Wenn es schneller gehen soll, genügt es auch, wenn das Video während des Tests 20 Minuten ohne Bildfehler lief („No errors for 20:00:00“). Nachdem Sie die höhere Taktfrequenz ermittelt haben, brechen Sie mit „Abort“ den Test ab und setzen den Wert mit „Set Clock“. Mit Everest Ultimate können Sie unter „Computer, Overclock“ überprüfen, ob es geklappt hat.

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