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USB-Probleme lösen

17.11.2009 | 09:25 Uhr |

USB-Geräte sind praktisch, ohne sie geht es praktisch nicht mehr. Ganz problemfrei ist die Technik jedoch nicht, etwa wenn sich ein Stick nicht aushängen lassen will. Unsere Tipps helfen.

Ab und zu passiert es: Wenn Sie Ihre externe Festplatte oder Ihren USB-Stick über die Windows-Funktion „Hardware sicher entfernen“ im Infobereich abmelden möchten, erscheint die Fehlermeldung, das Gerät könne derzeit nicht beendet werden. Um zu erfahren welche Prozesse die Abmeldung verhindern, installieren Sie am besten unseren USB-Manager pcwQuickStop . Nachdem Sie das Tool eingerichtet und für den automatischen Start mit Windows konfiguriert haben, erscheint ein neues Symbol im Infobereich (Tray). Ein Doppelklick darauf zeigt Ihnen alle angeschlossenen USB-Laufwerke an. Der Doppelklick auf einen dieser Einträge meldet das entsprechende Laufwerk ab. Falls das nicht klappt, zeigt das Tool automatisch die Prozesse und Zeiger (Handles) an, die noch auf den Datenträger zugreifen. Per Rechtsklick auf einen der Einträge können Sie entweder den Prozess beenden oder die offenen Handles schließen lassen. Danach können Sie den Stick ganz normal abmelden.

Finden und beenden Sie alle Prozesse, die das System daran hindern einen USB-Stick abzuhängen
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Abhängen per Hotkey: Mit pcwQuickStop können Sie außerdem Hotkeys definieren, über die Sie ausgewählte USB-Laufwerke schneller abhängen können. Stecken Sie dazu den entsprechenden Stick an, klicken dann mit der rechten Maustaste auf das pcwQuickStop-Symbol im Infobereich und wählen „Einstellungen“. Markieren Sie den entsprechenden Geräte-Eintrag und klicken Sie auf „Hotkey Festlegen“. Wählen Sie eine Tastenkombination und bestätigen Sie. Der Hotkey ist sofort aktiv.

USB-Platte erscheint nicht im Explorer

Wenn Ihr USB-Laufwerk nicht im Explorer erscheint, obwohl es scheinbar richtig erkannt wurde, liegt das häufig an einem Laufwerks-Konflikt. Mit dem USB Laufwerksbuchstaben-Manager können Sie vorab die Laufwerksbuchstaben definieren die für USB-Geräte reserviert werden sollen. Entpacken Sie das Tool-Archiv dazu in Ihren „Programme“-Ordner, benennen Sie dann die Datei USBDLM_sample.ini in USBDLM.ini um und öffnen Sie sie mit einem Texteditor. Dann tragen Sie im Abschnitt unter "[DriveLetters]", hinter "Letter1=", "Letter2=" und "Letter3=" jeweils einen freien Laufwerksbuchstaben ein (etwa "Letter1=H") und speichern. Danach rufen Sie die _install.cmd mit Admin-Rechten auf.

USB-Drucker am DSL-Router betreiben

Viele Router bieten die Möglichkeit über den eingebauten USB-Port einen Drucker zu betreiben, so kann der Haupt-PCs ausgeschaltet bleiben, wenn ein andere PC aus dem LAN drucken muss. Um den Drucker ansprechen zu können, müssen Sie bei jedem PC in der Systemsteuerung über „Drucker und Faxgeräte“ (XP), „Drucker“ (Vista) oder „Geräte und Drucker“ (Windows 7) einen neuen lokalen Drucker einrichten. Folgen Sie dem Assistenten dann bis zur Konfiguration des Druckeranschlusses, wählen Sie hier „Neuer Anschluss“, „Standard TCP/IP Port“ und geben die IP-Adresse Ihres Routers an. Danach installieren Sie noch den Treiber und führen den Assistenten zum Abschluss.

Wenn ein Peripheriegerät ins Wasser gefallen ist

Fällt ein mobiles Gerät mit Akku ins Wasser, dann müssen Sie schnell handeln. Fischen Sie es heraus, bauen Sie den Akku aus und schütteln Sie das Was aus dem Gerät. Öffnen Sie das Gehäuse des Geräts wenn möglich und Trocknen Sie es möglichst gut ab. Legen Sie alle Teile an einen warmen gut belüfteten Ort und lassen Sie sie einen Tag trocknen. Alternativ können Sie sie auch auf niedriger Wärmestufe föhnen. Mit etwas Glück funktioniert Ihr Gerät danach wieder.

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