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PC-Abstürze und Instabilitäten beheben

23.11.2009 | 08:28 Uhr |

Der PC will nicht mehr oder eine Komponente muckt herum – mit unseren Tipps bekommen Sie jedes PC-Problem in den Griff.

Wenn ein schwerwiegender Systemfehler auftritt, verabschiedet sich Windows gerne mal mit einem Blue Screen of Death (BSOD). Die Mutter aller Fehlermeldungen blitzt allerdings bei allen neueren Windows-Versionen ab XP nur kurz auf, und das System startet augenblicklich neu. Dabei enthält der BSOD wichtige Informationen um die Fehlerursache finden und beseitigen zu können. Mit der nützlichen Freeware Blue Screen View können Sie sich alle Informationen aus vergangenen Blue Screens übersichtlich auflisten lassen. Blue Screen analysieren: Die wichtigsten Informationen, die ein Blue Screen vermittelt, finden Sie in den Spalten „Fehler-Check-String“ und „Fehler-Check-Code“. Um mehr über den Fehler zu erfahren, besuchen Sie Microsofts Knowledge-Base und geben Sie in das Suchfeld zunächst den hexadezimalen Fehler-Check-Code, gefolgt von einem Leerzeichen und dem Fehler-Check-String ein. Daraufhin liefert Ihnen Microsoft weitere Hintergründe zu dem Problem. Die häufigsten Gründe für einen Blue-Screen sind, Treiberprobleme, Hitzeprobleme, oder eine defekte Komponente.

Verbaute Komponenten herausfinden

Gerade bei Fertig-PCs ist häufig nicht klar, welche Komponenten im Einzelnen verbaut wurden. Wenn Windows eine Komponente selbst nicht erkennt und im Geräte-Manager (‹Win›-‹Pause›, dann „(Hardware), Geräte-Manager“) nur ein unbekanntes Gerät meldet, dann brauchen Sie Everest Ultimate . Wählen Sie dort „Computer, Übersicht“, um einen Überblick über alle verbauten Geräte zu bekommen. Vergleichen Sie die Ausgabe des Geräte-Managers mit der von Everest um die unbekannte Komponente zu identifizieren.

Bios identifizieren: Auch wenn Sie auf der Suche nach einem Bios-Upgrade sind, kann Ihnen Everest dabei helfen, Ihr Bios zu identifizieren. Unter „Motherboard, BIOS“ finden Sie Angaben zu Typ, Version, Datum und Hersteller. Unter „Motherboard, Motherboard“ erfahren Sie Details zu Ihrer Hauptplatine, etwa den Hersteller. Auf dessen Webseite können Sie dann nach einer neuen Bios-Version suchen.

Temperatur der Komponenten messen: Standardmäßig befinden sich zumindest auf dem Mainboard, der CPU, der Grafikkarte und den Festplatten Temperatur-Sensoren die in Echtzeit ausgelesen werden können. Bei Everest Ultimate finden Sie die Werte unter „Computer, Sensoren“.

Systemstabilität unter Vollast testen

Wenn Sie Ihre CPU oder Grafikkarte übertaktet beziehungsweise einen PC neu zusammengebaut oder aufgerüstet haben, dann möchten Sie gerne wissen ob der Rechner auch unter Volllast stabil läuft.

Unterziehen Sie Ihr System einem Stresstest
Vergrößern Unterziehen Sie Ihr System einem Stresstest
© 2014

Everest-Stabilitätstest: Die Vollversion Everest Ultimate bietet unter „Werkzeuge, Systemstabilitätstest“ einen Dialog, über den Sie einen Stresstest durchführen können. Aktivieren Sie zunächst die Klickboxen neben allen angebotenen Test in der oberen Fensterhälfte. Dann klicken Sie auf „Preferences“ öffnen die Registerkarte „Temperatures“ und lassen sich jeden angebotenen Temperatursensoren in einer anderen Farbe anzeigen. Auf der Registerkarte „Cooling Fans“ können Sie sich die einzelnen Lüfter ebenfalls farblich unterschiedlich anzeigen lassen. Schließen Sie das Einstellungs-Fenster und klicken Sie dann auf „Start“, um den Test auszuführen. Während des Stresstests wird Ihr System maximal ausgelastet. Andere Anwendungen können und sollten Sie während dieser Zeit nicht benutzen. Wenn etwa nach einer Stunde alle Temperaturwerte noch im grünen Bereich sind und das System nicht abgestürzt ist, läuft es stabil und Sie können den Test mit „Stop“ unterbrechen.

Benchmark: Mit Everest können Sie außerdem über „Werkzeuge, Disk Benchmark“ und „Werkzeuge, Cache und Memory Benchmark“ die Geschwindigkeiten Ihrer Festplatten, Ihres Arbeitsspeichers und der L1/L2/L3-Caches messen. Für die Leistung Ihrer Grafikkarte brauchen Sie dafür ein zusätzliches Benchmarking-Tool wie etwa 3dmark06 oder 3dmark Vantage .

Lautstärke des PCs messen

Die Lärmquellen im PC sind in der Regel die Lüfter, das Netzteil oder die Festplatten. Bei den Lüftern können Sie die Lautstärke verringern, indem Sie sie im Bios oder mit der Software Speedfan langsamer drehen lassen. Aber Vorsicht: In der Regel werden die Lüfter automatisch gesteuert. Wenn sie schnell drehen, müssen Sie die Komponente stark kühlen. Überwachen Sie deshalb die Temperatur. Zusätzlich können Sie sich natürlich auch große Gehäuse-Lüfter, ein ruhiges Netzteil und leise Festplatten einbauen.

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