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Outlook XP: Spam verhindern

Sie haben in kurzer Zeit drei Mails mit harmlosen Betreffzeilen erhalten, beispielsweise "Danke für den Tipp". Dahinter verbirgt sich aber anscheinend ein Sex-Anbieter. Wie können Sie mit Outlook XP unerwünschte Mails abweisen?PC-WELT verrät es Ihnen.

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Problem:

Sie haben in kurzer Zeit drei Mails mit harmlosen Betreffzeilen erhalten, beispielsweise "Danke für den Tipp". Dahinter verbirgt sich aber anscheinend ein Sex-Anbieter. Wie können Sie mit Outlook XP unerwünschte Mails abweisen?

Lösung:

Outlook lässt sich so konfigurieren, dass unerwünschte Mails sofort im Abfalleimer landen. So schalten Sie den Filter in Outlook XP ein: Öffnen Sie "Extras, Organisieren", und wählen Sie aus der Liste in der linken Fensterhälfte den Eintrag "Junk-E-Mail". Dann legen Sie fest, ob Sie die Mails einfärben oder verschieben wollen. Anschließend bestimmen Sie - je nach gewählter Option - die Farbe oder den Zielordner. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einschalten", um den Filter zu aktivieren. Dieselbe Möglichkeit haben Sie für nicht jugendfreie Nachrichten. Später lassen sich einzelne Absender zur jeweiligen Spammer-Liste hinzufügen.

Hundertprozentigen Schutz bieten alle diese Maßnahmen nicht. Spammer ändern laufend ihre Absenderadresse und fälschen die Daten im Mail-Header, dass sie nicht ohne weiteres wiederzuerkennen sind. Auch die vordefinierten Filter funktionierten in unseren Tests nicht überzeugend. Diese Filter arbeiten textbasiert, das heißt: Sie durchsuchen Betreff und Text einer eingehenden Mail nach bestimmten Begriffen. Die Begriffe können Sie in der Datei FILTER.TXT zwar einsehen, aber Sie können diese Liste nicht selbst direkt bearbeiten. Trotzdem: Jeder Filter und jede Sperrliste ist besser als gar kein Schutz.

Durch Ihr Verhalten können Sie Werbemails ebenfalls reduzieren: Verwenden Sie im Internet so selten wie möglich Ihre Standard-Mailadresse. Stattdessen geben Sie eine eigens dafür angelegte Adresse bei einem Freemailer an (etwa www.gmx.de ). Auf Ihrer Homepage können Sie Ihre Mailadresse statt Link als Bild einfügen. Adress-Sammelprogramme finden sie dann nicht mehr.

Weitere Tipps zum Schutz vor unerwünschten Werbemails und Empfehlungen zum Einsatz von Free- und Shareware finden Sie im Artikel "10 Tipps gegen Spam", PC-WELT 6/2002 , ab Seite 202.

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