Outlook Tipps & Tricks

Postfach-Analyse mit MS Outlook Configuration Analyzer

Donnerstag den 18.10.2012 um 15:12 Uhr

von Heinrich Puju

Postfach-Analyse mit MS Outlook Configuration Analyzer
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© iStockphoto.com/PashaIgnatov
Überzeugen Sie sich davon, dass mit Ihrem Outlook-Profil alles in Ordnung ist. Hierfür stellt Microsoft ein spezielles Analysewerkzeug zur Verfügung: OCAT.
Installation: Voraussetzungen für die Installation sind Windows XP, Vista oder 7 und Outlook 2007 oder 2010 mit aktivierter .NET-Programmierunterstützung. Laden Sie das Microsoft Outlook Configuration Analyzer Tool (OCAT) und entpacken das im „Downloads“-Ordner Ihres PCs befindliche Dateiarchiv „OCAT_SETUP“ per Rechtsklick auf die Datei sowie „Alle extrahieren, Extrahieren“. Sie starten die Installation mit einem Rechtsklick auf die Datei „Setup“ und „Als Administrator ausführen“. .NET-Programmierunterstützung: Das Microsoft Outlook Configuration Analyzer Tool braucht die .Net-Programmierunterstützung für Outlook. So aktivieren Sie diese Einstellung: Schließen Sie Outlook. Dann klicken Sie im Startmenü auf „Systemsteuerung, Programme, Programme und Funktionen (bei Windows XP „Software“)“. Markieren Sie in der Programmliste „Microsoft Office“ und klicken Sie auf „Ändern, Features hinzufügen oder entfernen, Weiter“. In den Installationsoptionen erweitern Sie mit Klicks auf die Plus-Zeichen „Microsoft Office, Microsoft Outlook“. Klicken Sie nun auf den Pfeil neben „.NET-Programmierunterstützung“, markieren Sie „Vom Arbeitsplatz ausführen“ und klicken Sie auf „Weiter“. Nach der Office-Konfiguration beenden Sie den Installationsassistenten mit „Schließen“.

Analyse: Nach der Installation starten Sie für eine vollständige Untersuchung erst Outlook. Danach klicken Sie für das Analyseprogramm im Startmenü auf „Alle Programme, Microsoft Outlook Configuration Analyzer, Microsoft OCAT“. In der Navigationsspalte klicken Sie nun auf „Start a scan“ und tragen im Feld „Enter the scan label“ einen Namen für die Berichtsdatei ein. Per Klick auf „Start scanning“ beginnt dann die Untersuchung. Während des Scan-Verlaufs können Sie mit dem PC weiterarbeiten. Auf jeden Fall sollten Sie zunächst zum Outlook-Fenster wechseln, da Outlook aus Sicherheitsgründen dem Analyseprogramm den Zugriff auf seine Daten verweigern kann. Klicken Sie in der entsprechenden Meldung auf „Zugriff gewähren für“ und räumen Sie die Erlaubnis mit einem Klick auf „Erteilen“ ein.

Nach der Outlook-Überprüfung können Sie sich die
Ergebnisse als Reportliste oder in Baumstruktur zeigen lassen,
deren Registerkarten unterschiedliche Gewichtungen
darstellen.
Vergrößern Nach der Outlook-Überprüfung können Sie sich die Ergebnisse als Reportliste oder in Baumstruktur zeigen lassen, deren Registerkarten unterschiedliche Gewichtungen darstellen.

Ergebnis: Nach Abschluss der Untersuchung klicken Sie im OCAT-Fenster auf „View a report of this configuration scan“, um den Analysebericht zu öffnen. Sie können sich die Ergebnisse in unterschiedlichen Darstellungsformen präsentieren lassen: Die Listenform („List Reports“) ist als Standard aktiv und lässt sich über Registerreiter umschalten zwischen „Informational Issues“ – der Zusammenstellung wichtiger Informationen –, „All Issues“ mit sämtlichen Ergebnissen und „Critical Issues“, das sich auf kritische Fehler konzentriert. Besonders übersichtlich ist die Baumstruktur, die Sie mit „Tree Reports“ aktivieren und deren Register „Detailed View“ das Gesamtergebnis zeigt, während „Summary View“ mit einem Extrakt der gesammelten Informationen die Übersicht erleichtert. Den Darstellungsformen ist gemeinsam, dass sich die Punkte und Unterpunkte per Mausklick auf die Einträge erweitern lassen. Das funktioniert übrigens auch bei Ergebnissen, bei denen kein vorangestelltes Pluszeichen auf eine Unterebene hinweist. Wenn Microsoft weiterführende Informationen zu Warnungen, Fehlern oder dergleichen bekannt sind, so ergänzt eine Verknüpfung in blauer Schrift die Meldung. Mit einem Klick auf diesen Link können Sie die entsprechenden Support-Meldungen, Artikel oder Blogeinträge aus dem Internet laden.

Donnerstag den 18.10.2012 um 15:12 Uhr

von Heinrich Puju

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