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Optimierte Taskleiste: Den Systray konfigurieren

In der Taskleiste ist der Bereich neben der Uhrzeit für Symbole von Programmen reserviert, die im Hintergrund laufen. Sie möchten eine möglichst aufgeräumte Taskleiste und können auf die Symbole neben der Uhr gut verzichten. Den Systray, von Microsoft inzwischen in "Infobereich" umgetauft, können Sie unter Windows XP genauer an Ihre Bedürfnisse anpassen, als es bei den Vorgängerversionen der Fall war. PC-WELT zeigt Ihnen wie.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

In der Taskleiste unter Windows XP ist der Bereich neben der Uhrzeit für Symbole von Programmen reserviert, die im Hintergrund laufen. Sie möchten eine möglichst aufgeräumte Taskleiste und können auf die Symbole neben der Uhr gut verzichten.

Lösung:

Den Systray, von Microsoft inzwischen in "Infobereich" umgetauft, können Sie unter Windows XP genauer an Ihre Bedürfnisse anpassen, als es bei den Vorgängerversionen der Fall war. So lässt sich steuern, welche Symbole im Infobereich der Taskleiste auftauchen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im Systray, und wählen Sie aus dem Kontextmenü "Eigenschaften". Die Option "Inaktive Symbole ausblenden" versieht den Infobereich mit einem Pfeil, mit dem Sie per Mausklick den Bereich ein- und ausklappen können.

Ist die Option aktiviert, lässt sich das Verhalten jedes einzelnen Programmsymbols nach einem Klick auf den nebenstehenden Button "Anpassen" genauer festlegen. In diesem Menü sehen Sie eine zweigeteilte Tabelle mit Programmsymbolen und Infos zu deren Verhalten. Im oberen Teil zeigen die Einträge von "Aktuelle Objekte", welche Programme gerade laufen und ein Symbol im Infobereich abgelegt haben. Darunter führt die Liste "Vorherige Elemente" ein Protokoll über die Programme, die sich zuletzt im Infobereich gezeigt haben, aber momentan nicht aktiv sind. Klicken Sie einen Programmnamen an, stehen drei Optionen zur Auswahl: "Immer einblenden" zeigt das Symbol eines laufenden Programms auch an, wenn der Infobereich eingeklappt ist. Bei "Immer ausblenden" ist das Symbol versteckt, und Sie müssen erst auf den Pfeil des Infobereichs klicken, um es zu sehen. Die Auswahl "Ausblenden wenn inaktiv" ist die Standardeinstellung für jedes neue Symbol, sie zeigt aber bei den meisten Programmen keine Wirkung und verhält sich so wie "Immer einblenden".

Mit den Einstellungen unter "Vorherige Elemente" legen Sie im Voraus fest, ob sich ein Symbol im Infobereich zeigt, wenn Sie das Programm wieder starten. Wenn Ihnen diese Liste zu viele veraltete Einträge enthält, können Sie die gesammelten Einträge mit einem Eingriff in die Registry komplett löschen. Starten Sie dazu Regedit, und suchen Sie den Schlüssel

"Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Explorer\TrayNotify".

Löschen Sie hier die beiden Einträge "IconStreams" und "PastIcon-Streams". Windows beginnt daraufhin wieder mit einer leeren Liste.

Für Puristen interessant: Wenn Ihnen auch der eingeklappte Infobereich zu viel Platz einnimmt, lässt ein undokumentierter Registry-Eintrag den Bereich komplett verschwinden. Legen Sie dazu mit Regedit im Schlüssel

"Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ Policies\Explorer"

mit dem Menüpunkt "Bearbeiten, Neu, DWORDWert" den neuen Eintrag "NoTrayItems-Display" an, und weisen Sie ihm den Wert "1" zu. Nach einer erneuten Anmeldung am System zeigt Windows keinen Infobereich mehr an. Um ihn wieder einzublenden, löschen Sie den Eintrag "NoTrayItemsDisplay" wieder aus der Registry oder setzen den Wert auf "0".

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