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Optimale Bilder mit bewegten Motiven

21.02.2014 | 11:31 Uhr |

Bewegte Motive sind schwierig einzufangen, da sie kurze Belichtungszeiten benötigen. Kein Grund sich die Haare zu raufen: So fangen Sie auch unruhige Motive ein.

Egal, ob Sie Tiere, Kinder oder Fußballer beim Spielen fotografieren möchten: Da das betreffende Motiv kaum still hält, sind möglichst kurze Verschlusszeiten für scharfe Bilder vonnöten. Kurze Verschlusszeiten setzen ein lichtstarkes Objektiv voraus, das mindestens eine Anfangsblende von f2,8 liefert. Alternativ können Sie für eine kürzere Verschlusszeit auch die Lichtempfindlichkeit des Sensors hochsetzen – damit vergrößert sich jedoch die Gefahr des Bildrauschens. Um zu berechnen, welche Verschlusszeit für eine Aufnahme möglich ist, gehen Sie nach der Regel „maximale Verschlusszeit = 1/Brennweite“ vor. Bei einer Brennweite von 300 Millimetern können Sie also eine Verschlusszeit von maximal 1/300 Sekunden wählen.

Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, setzen Sie ein Stativ oder den integrierten Bildstabilisator ein – es sei denn, Sie möchten Unschärfen als kreatives Mittel einsetzen, um etwa die Dynamik des Sports festzuhalten. Dafür können Sie beispielsweise die Kamera mit dem Motiv mitziehen. Wählen Sie dazu eine etwas längere Verschlusszeit, und bewegen Sie die Kamera während des Auslösens mit dem Motiv mit. Das Resultat dieser Technik ist ein scharfes Motiv mit fließend unscharfem Hintergrund.

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