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Onedrive: Größe auf Datenträger zu gering

14.07.2014 | 14:31 Uhr |

Besitzer von Windows-Tablets oder –Netbooks stehen aufgrund des meist knapp vorhandenen Festplattenspeichers vor dem Problem, dass Onedrive die Daten aus der Cloud auch gern lokal auf dem Gerät abspeichern möchte.

In Windows 8 setzt Microsoft auf die volle Integration des hauseigenen Cloud-Dienstes Onedrive (ehemals Skydrive), um dem Nutzer Dateien an jedem internetfähigen Endgerät zur Verfügung zu stellen.

In den Standardeinstellungen von Onedrive ist aber folgende Option aktiv: Wenn Sie Onedrive eingerichtet haben, erstellt der Dienst einen lokalen Ordner auf Ihrem Gerät und möchte die Dateien aus der Wolke lokal abspeichern. Das macht auch Sinn, denn so lassen sich die Dateien auch offline nutzen. Schlecht ist es nur, wenn Ihr Gerät über vergleichsweise wenig Speicherplatz verfügt, wie es beispielsweise bei Tablets oder Netbooks der Fall ist. Deshalb meldet sich Onedrive schnell mit „ Die Onedrive-Dateien konnten nicht heruntergeladen werden, da das Laufwerk voll ist oder sich der Onedrive-Ordner auf einem Systemlaufwerk mit weniger als 3 GB Speicherplatz befindet “.

Um dieses Problem zu beheben, schlägt Ihnen Microsoft bereits die Lösung in der Fehlermeldung vor: Navigieren Sie zu den „Einstellungen“ von Onedrive und deaktivieren Sie dort die Option „Auf alle Dateien offline zugreifen“. Danach stoppt die Cloud die Synchronisation mit Ihrem Gerät, was die Fehlermeldung verhindert und kostbaren Speicherplatz spart. Allerdings sind die Dateien somit nur noch verfügbar, wenn Sie mit dem Internet verbunden sind. Dateien oder Ordner, die Sie danach im lokalen Onedrive-Verzeichnis erstellen, gelangen nicht mehr hoch in die Cloud.

Wir empfehlen daher, über den Browser auf Onedrive zuzugreifen, um auch wirklich alle Dateien auf dem aktuellsten Stand zu haben.

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