Office im Team nutzen
Word-Dokumente korrigieren wie ein Profi
Wenn ein Word-Dokument von mehreren Personen korrigiert wird, findet man die Änderungen nicht immer sofort. Dabei bietet Word eine praktische Funktion zur Korrekturverfolgung.
Folgendes Praxisbeispiel erklärt Ihnen jede wichtige Funktion im Detail: Hans ist Mitglied in einem Fußballverein. Er soll einen Beitrag über die jüngsten Aktivitäten des Vereins für eine lokale Wochenzeitung verfassen. Vor der Veröffentlichung möchten der Vereinspräsident Robert und die Jugendbeauftragte Carola den Artikel lesen und überarbeiten. Danach geht er an Walter in der Redaktion der Wochenzeitung. Walter möchte noch einige stilistische Änderungen vornehmen und schickt die Datei danach zurück an Hans, den ursprünglichen Autor.
Es spielt dabei übrigens keine Rolle, ob alle Personen die gleiche Textverarbeitung verwenden oder nicht. Die hervorgehobenen Änderungen und Kommentare sind in allen Word-Versionen und Libre Office sichtbar. Wichtig ist nur, dass ein Dateiformat gewählt wird, das sich in allen Programmen öffnen lässt. Es ist daher am besten, die Datei im DOC-Format (Word 97 bis 2003) zu sichern.
Schritt 1: Hans schreibt seinen Text wie gewohnt und speichert die Datei nach Fertigstellung als Word-Dokument ab. Danach schickt er die Datei per E-Mail an Robert.
Schritt 2: Robert öffnet den Text, geht als Erstes auf die Registerkarte „Überprüfen“ und klickt in der Gruppe „Nachverfolgung“ auf „Änderungen nachverfolgen“. Er liest den Text nun aufmerksam durch. Danach fängt er mit dem Überarbeiten an. Er korrigiert Schreibfehler und fügt da und dort einen Satz ein. Beim Abschnitt über die Vereinsgeschichte ist er sich bezüglich der angegebenen Zahlen nicht sicher. Er markiert die ganze Passage und klickt auf der Registerkarte „Überprüfen“ auf „Neuer Kommentar“.
Der Abschnitt wird nun farbig hervorgehoben; rechts vom Text erscheint eine „Kommentar“-Sprechblase. In dieser stehen standardmäßig „Kommentar“ und dahinter die Initialen des jeweiligen Bearbeiters. Robert schreibt eine kurze Notiz: „Stimmen die Jahreszahlen? Bitte überprüfen.“ So arbeitet er das ganze Dokument ab. Als er fertig ist, schickt er es per E-Mail weiter an Carola.
Schritt 3: Die Funktion „Änderungen nachverfolgen“ ist immer noch aktiv. Carola sieht deshalb außer dem Text auch die Änderungen, die Robert vorgenommen hat. Carola kann also direkt mit Ihren Korrekturen loslegen. Beim Kommentar zu den Jahreszahlen fügt sie eine weitere Notiz hinzu. Sie ist der Ansicht, dass die Jahreszahlen stimmen, jedoch die Mitgliederzahlen vertauscht wurden. Das fertig bearbeitete Dokument schickt Carola zurück an Hans.
Schritt 4: Hans öffnet die Datei. Nach wie vor ist „Änderungen nachverfolgen“ aktiviert. Er überfliegt das Dokument und beginnt damit, die Änderungen umzusetzen. Dazu benutzt er auf der Registerkarte „Überprüfen“ die Symbole in der Gruppe „Änderungen“. „Vorherige Änderung“ und „Nächste Änderung“ bringen ihn von einer Korrektur zur nächsten. Mit „Annehmen und weiter“ und dem Gegenstück „Ablehnen und weiter“ bestimmt er für jede einzelne Änderung, ob er diese in seinem Text haben will oder nicht. Hans überprüft aufgrund der beiden Kommentare die Jahres- und Mitgliederzahlen und fügt die korrekten Werte ein. Nachdem sämtliche Änderungen abgearbeitet sind, schaltet er „Änderungen nachverfolgen“ auf der Registerkarte „Überprüfen“ aus.
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 6 Registry-Hacks für Windows vor. Bevor Sie Änderungen in der Registry machen, sollten Sie im Artikel unsere "Wichtigen Hinweise" durchlesen. Dort erfahren Sie, wie Sie ein Backup der Registry anlegen und die Registry wiederherstellen können.
Registry-Hack 1: Aero Peek beschleunigen (Windows 7 / Windows Vista)
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf den "Desktop anzeigen"-Button (rechts neben Uhrzeit) fahren, dann blendet Aero Peek nach 500ms alle aktuellen Fenster aus. Den Wert können Sie ändern.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced den neuen DWORD (32-bit)-Wert "DesktopLivePreviewHoverTime" an. Anschließend klicken Sie doppelt darauf, wählen als Basis "Dezimal" aus und den gewünschten Millisekunden-Wert ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 2: Schnellere Taskbar-Vorschau (Windows 7 / Windows Vista)
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Wird ein Taskbar-Eintrag mit dem Mauszeiger berührt, dann erscheint nach 400ms eine kleine Vorschau. Diesen Wert können Sie anpassen.
Legen Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit der Bezeichnung "ExtendedUIHoverTime" an. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, wählen als Basis "Dezimal" aus und tragen dann gewünschten Wert in Millisekunden ein.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 3: Menüs schneller anzeigen (Windows 7 / Windows Vista)
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Die Anzeige-Verzögerung von Menüs können Sie über einen Registry-Eintrag anpassen. Standardmäßig liegt der Wert bei 400ms.
Den passen Eintrag finden Sie im Registry-Editor unter HKEY_CURRENT_USER > Control Panel > Desktop. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "MenuShowDelay" und verändern Sie den Wert nach belieben.
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt der neue Wert.
Registry-Hack 4: Reboots verhindern (Windows 7 / Windows Vista)
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Nach der Update-Installation fordert Windows fordert regelmäßig zu einem Neustart auf. Wenn man nicht am PC sitzt, läuft der Timer ab und es erfolgt ein Neustart. So unterbinden Sie diese Neustarts:
Rufen SIe im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Policies > Microsoft > Windows auf und erstellen den neuen Schlüssel "WindowsUpdate". Öffnen Sie den Eintrag "WindowsUpdate" und legen darin den neuen DWORD (32-Bit)-Wert "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an. Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern Sie den Wert auf "1".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 5: Notification-Infos abschalten (Windows 7 / Windows Vista)
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Hin und wieder poppen in der Taskbar von Windows 7/Windows Vista kleine Hinweisfenster auf. So schalten Sie sie ab:
Rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_CURRENT_USER > Software > Microsoft > Windows > CurrentVersion > Explorer > Advanced auf. Hier legen Sie nun den neuen D-WORD (32-Bit)-Wert "EnableBalloonTips" an. Anschließend klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und ändern den Wert auf "0".
Nach dem Aus- und erneuten Einloggen gilt die neue Einstellung.
Registry-Hack 6. Windows XP schneller booten (Windows XP)
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Das Booten unter Windows XP lässt sich mit einem Registry-Eintrag deutlich beschleunigen. Dazu rufen Sie im Registry-Editor den Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE > SYSTEM > CurrentControlSet > Control > ContentIndex und klicken dort doppelt auf den Eintrag "StartupDelay". Standardmäßig ist bei diesem Eintrag der Wert 480.000 eingetragen. Wählen Sie unter Basis den Eintrag "Dezimal" aus und tragen Sie dann den neuen Wert 40.000 ein.
Windows XP sollte nun deutlich schneller booten. Werte unter 40.000 bringen aber keine Vorteile mehr.
Noch mehr Registry-Tipps finden Sie in unserem Ratgeber
10 Registry-Hacks für mehr Macht über Windows 7







