Office 2010

Schutzmodus für empfangene Dokumente, Tabellen und Präsentationen

Mittwoch den 31.08.2011 um 10:51 Uhr

von Heinrich Puju

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Viele Dateien werden heutzutage per E-Mail verschickt oder aus dem Internet geladen. Das gilt insbesondere für Dateien, die mit Word, Excel oder Powerpoint erstellt wurden. Meist enthalten sie wichtige Informationen und Berechnungen. Aber Vorsicht: Auch in Office-Dateien können Viren und andere Schadprogramme stecken.
Daher gilt auch für alle Dokumente, Tabellen und Präsentationen der Grundsatz, dass sie diese Dateien nur öffnen sollten, nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass der Inhalt für Sie von Relevanz ist


Geschützte Ansicht: Damit Sie nicht in Eile und ganz aus Versehen in Office eine Datei mit schädlichem Code laden, sperren Word, Excel und Powerpoint Dateien aus E-Mails oder dem Internet gegen automatische Abläufe und Aktivitäten. Wenn Sie eine Datei öffnen, die Sie empfangen haben, machen die Module von Office 2010 Sie unterhalb des Menübands darauf aufmerksam. In Signalfarbe erscheint hier die Meldung „Geschützte Ansicht“.

Beim Öffnen von Dateien aus fremden Quellen warnen die
Programme von Office 2010 vor der Gefahr, die aus dem Internet
droht. Um die Datei wie gewohnt zu bearbeiten, klicken Sie auf
„Bearbeitung aktivieren“.
Vergrößern Beim Öffnen von Dateien aus fremden Quellen warnen die Programme von Office 2010 vor der Gefahr, die aus dem Internet droht. Um die Datei wie gewohnt zu bearbeiten, klicken Sie auf „Bearbeitung aktivieren“.

In der geschützten Ansicht ist die Datei sozusagen passiv. Sollte ausführbarer Code wie beispielsweise ein Makro in ihr stecken, kommt dieser nicht zum Einsatz. Trotz des passiven Modus zeigt das Office-Programm die Datei an, so dass Sie den Inhalt in Augenschein nehmen können. Sie können somit sehen, worum es sich bei dieser Datei handelt. Sie bleiben also weder im Ungewissen, noch müssen Sie die Office-Datei im Blindflug öffnen.


Nachdem Sie sich vom Inhalt der Datei – beispielsweise einer Präsentation – überzeugt haben, können Sie den geschützten Modus beenden, um Änderungen vorzunehmen, die Datei auszudrucken, sie zu speichern. und wie gewohnt zu bearbeiten.

Gesundes Misstrauen: Prinzipiell empfiehlt es sich, beim Öffnen von Dateien Vorsicht walten zu lassen, vor allem wenn sie unangekündigt per E-Mail eintreffen. Oft steckt nicht der angegebene Absender hinter der Nachricht, und der Anhang entspricht längst nicht immer dem Dateityp, der er vorgibt zu sein. Daher sollten Sie sich nicht nur auf die Schutzfunktion von Office 2010 oder anderer Abwehrfunktionen verlassen, sondern beim Absender nachfragen, ob die Post wirklich von ihm stammt. Eine kurze Frage kann so viel Ärger ersparen.

Mittwoch den 31.08.2011 um 10:51 Uhr

von Heinrich Puju

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