713922

So decken Sie die Ursache für einen Bluescreen auf

25.03.2010 | 09:43 Uhr |

Tipps, die wirklich helfen: Wir zeigen Auswege aus verbreiteten System-Notlagen. Sie werden überrascht sein, wie viele Probleme Sie mit unseren Anleitungen selbst lösen können.

Mit dem Tool Bluescreenview bekommen Sie in Windows-7-PE wertvolle Informationen zum letzten Absturz Ihres Haupt-Systems
Vergrößern Mit dem Tool Bluescreenview bekommen Sie in Windows-7-PE wertvolle Informationen zum letzten Absturz Ihres Haupt-Systems
© 2014

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: Mit dem PC-WELT-Tool zum Rettungssystem für XP, Vista und Win 7 und wie es geht Windows-7-PE auf Stick, als Zweit-System oder auf CD installieren finden Sie in unserem Hauptartikel unter „Notfall-System für Windows“.

TIPP 16: So decken Sie die Ursache für einen Bluescreen auf

Wenn ein schwerwiegender Systemfehler auftritt, verabschiedet sich Windows gerne mal mit einem „Blue Screen of Death“ (BSOD). Die Mutter aller Fehlermeldungen blitzt bei allen neueren Windows-Versionen ab XP nur kurz auf, und das System startet sofort neu. Dabei enthält der BSOD wichtige Informationen, mit denen sich die Fehlerursache finden und beseitigen lässt.
Speicherabbild auslesen: Sie können Ihren Bluescreen mit Windows-7-PE analysieren, wenn beim Crash mindestens ein kleines Speicherabbild geschrieben wird. Das bedeutet, dass der Inhalt des Bluescreens in einer Datei landet, was standardmäßig geschieht.
Starten Sie dann Windows-7-PE, und öffnen Sie „Start, System, Bluescreenview“. Wählen Sie dort „Options, Advanced Options“, und klicken Sie auf „Browse“. Für XP-Systeme finden Sie das Speicherabbild im Ordner „C:\Windows\Minidump“ (Minidump.dmp), unter Vista und Windows 7 liegt es im Ordner „C:\Windows“ (Memory.dmp).
Übrigens: Sie können den Umfang der Debug-Daten, die bei einem System-Crash gesichert werden, in Windows ändern. Das geht über „Systemsteuerung, System, Erweiterte Systemeinstellungen, Starten und Wiederherstellen, Einstellungen, Debug-informationen speichern“.
Bluescreen analysieren: Die wichtigsten Informationen, die ein Bluescreen vermittelt, finden Sie in den Spalten „Fehler-Check-String“ und „Fehler-Check-Code“. Um mehr über den Fehler zu erfahren, aktivieren Sie zunächst wie in Tipp 15 beschrieben die Netzwerkunterstützung und öffnen dann den Browser Opera über die Desktop-Verknüpfung. Besuchen Sie die Knowledge-Base von Microsoft . Dort geben Sie in das Suchfeld zunächst den hexadezimalen Fehler-Check-Code ein, gefolgt von einem Leerzeichen und dem Fehler-Check-String. Daraufhin liefert Ihnen Microsoft weitere Hintergründe und eventuell sogar Lösungsansätze zu dem Problem. Die häufigsten Gründe für einen Bluescreen sind Treiberprobleme, Hitzeprobleme oder eine defekte Komponente.

0 Kommentare zu diesem Artikel
713922