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Wie verteilt sich „Mobile Malware“?

03.06.2009 | 09:45 Uhr |

Handys, Smartphones und PDAs stehen unter Schädlingsbeschuss. Wie sich der Schadcode auf den Mobilgeräten verbreitet, haben Wissenschaftler in Boston untersucht.

Die Wissenschaftler rund um den Physiker Barabási unterscheiden im Wesentlichen zwei Ausbreitungswege – Bluetooth-Funk und MMS. Bluetooth hat eine Reichweite von wenigen Metern, kann jedoch innerhalb dieser Zone jedes anfällige Gerät erreichen. Ein erhöhtes Risiko besteht also in großen Menschenansammlungen. Bei MMS gibt es kein solches Reichweitenproblem – die Malware kann im Prinzip jedes MMS-fähige Gerät weltweit angreifen. Die Verbreitung wird jedoch dadurch eingeschränkt, dass MMS nur an bekannte Telefonnummern geschickt werden können. Als begrenzenden Faktor sehen die Forscher außerdem die Vielfalt der Betriebssysteme bei Mobilgeräten.

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