1898519

Netzwerkprobleme ohne Schrecken lösen

07.03.2014 | 15:34 Uhr |

Netzwerkverwaltung ist gerade in kleinen Heimnetzwerken das Stiefkind ihrer Administratoren: Die lästige Tätigkeit wird erst dann angegangen, wenn Surfen, Drucken und die Videowiedergabe im Wohnzimmer gleichzeitig nicht mehr funktionieren.

Vorher jedoch nimmt man die lästigen Vorboten des Komplettausfalls in Kauf: Gelegentliches, unerklärliches Nicht-Drucken, Fehlermeldungen beim Zugriff auf verbundene Freigaben oder andere Kleinigkeiten, die am Tag zuvor noch funktioniert hatten. Dabei könnte man der kleinen Mängel meist leicht Herr werden, bevor sie wirklich lästig werden.

So geht’s: Unter Windows Vista hilft ein Blick im geöffneten Windows-Explorer auf den Arbeitsplatz. Geben Sie dazu im Suchfeld „Explorer“ ein und klicken Sie dann „Windows Explorer“ an. Klicken Sie im Fenster hernach auch den „Arbeitsplatz“ an. Praktisch ist das, wenn man alle benötigten Freigaben als Laufwerk eingebunden hat. Zum einen erfolgt der Zugriff auf Dateien hierüber etwas schneller als über die Netzwerkumgebung, zum anderen sieht man schon jetzt, wenn etwas nicht stimmt: Laufwerke mit einem roten „X“ sind nicht erreichbar – und man sollte zunächst nachsehen, wieso nicht.

Unter Windows 7 und 8 geben Sie ebenfalls „Explorer“ im Suchfeld ein, klicken „Windows Explorer“ an und kontrollieren, ob alle Netzlaufwerke verfügbar sind. Wenn eines oder mehrere nicht erreichbar sein sollten, verfahren Sie wie weiter unten beschrieben weiter.

Das kleine 1x1 der Netzwerk-Probleme

Unter Windows Vista, 7 und 8 muss man im Windows-Explorer den Eintrag „Netzwerk“ anklicken und die benötigten Server mit einem Doppelklick öffnen und dann auch die Freigaben, um zu sehen, ob sie funktionieren. Dies ist in Netzwerken mit mehreren Servern lästig, so dass eine Kommandozeilen-Lösung sicherlich handlicher ist:

Laden Sie dazu die Datei nlaufwerke.zip herunter und entpacken Sie sie nach C:\Windows bzw. in Ihr Windows-Verzeichnis, falls Sie es auf einer anderen Festplatte installiert haben. Öffnen Sie nun via Startbutton „Alle Programme – Zubehör – Eingabeaufforderung“ die Kommandozeile und tippen Sie hier „nlaufwerke <192.168.1>“ ein (die eckigen Klammern weglassen, und die IP-Adresse an Ihr Netzwerk anpassen). Je nach Zahl der Rechner dauert ein Durchlauf etwa 15 bis 20 Sekunden. Dabei öffnen sich in der Taskbar einige Eingabeaufforderungsfenster, weil das Script mehrere IP-Adressen gleichzeitig abfragt.

Nach Abschluss des Durchlaufs öffnet das Script eine Textdatei, in die es alle Freigaben geschrieben hat, im von Ihnen eingestellten Standard-Programm für das Öffnen von *.txt-Dateien. Diese Datei kann man dann, wenn alles funktioniert, archivieren und diese Archiv-Datei im Fehlerfall mit der aktuellen Datei vergleichen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1898519