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Speedport-Router: So zeichnen Sie den Datenverkehr auf

22.06.2016 | 09:45 Uhr |

Auch Router der Speedport-Serie haben einen sogenannten Capture-Modus: Damit können Sie den Datenverkehr im Heimnetz mitschneiden.

Wenn Sie wirklich ganz genau wissen wollen, was im Heimnetz passiert, können Sie den Datenverkehr am Router aufzeichnen. Da über ihn alle Daten zum und vom Internet laufen, können Sie auf diese Weise feststellen, ob bestimmte Rechner und Programme unerlaubt Kontakt nach außen aufnehmen oder ob von dort ungewollt Daten ins Heimnetz kommen.

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Neben der Fritzbox bieten zum Beispiel auch die Speedport-Router der Telekom die Möglichkeit, den Datenverkehr aufzuzeichnen. Mit einem passenden Tool wie Wireshark können sie diese Aufzeichnungen dann auswerten.

So aktivieren Sie den Mitschnitt-Modus beim Speedport: Melden Sie sich im Browser-Menü des Speedport an. Auf der Anmeldeseite geben Sie das Gerätepasswort ein und landen auf der Startseite des Menüs. Anschließend öffnen Sie im Browser, mit dem Sie das Router-Menü geöffnet haben einen weiteren Tab. Dort geben Sie die interne IP-Adresse des Routers gefolgt von /html/capture.html ein. Hat Ihr Router die interne IP-Adresse 192.168.2.1 lautet die Adresse also 192.168.2.1/html/capture.html.

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Auf der Seite, die sich nun öffnet, wählen Sie unter „Capture Type“ die Schnittstelle aus, deren Datenverkehr Sie mitschneiden wollen – zum Beispiel DSL oder einen der vier LAN-Ports des Speedport. Den Mitschnitt starten Sie mit „Start Capture“. Der Router speichert ihn in einer Datei mit der Endung .cap. Die können Sie benennen und speichern, wie und wo Sie wollen. Den Mitschnitt beenden Sie mit „Stop Capture“. Die CAP-Datei lässt sich nun mit Wireshark öffnen.

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