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So umschiffen Sie Probleme mit Intels neuer Prozessorgeneration Haswell

14.01.2014 | 11:34 Uhr |

Die beiden zusätzlichen Energiesparmodi der aktuellen CPU-Generation Intel Haswell können ältere Netzteile überfordern.

Die C6- und die C7-Stromsparfunktionen des Haswell setzen – im Gegensatz zu den bisherigen Prozessoren – mit 0,05 Ampere ein Zehntel der minimalen Stromstärke voraus. Ältere Netzteile sind womöglich nicht in der Lage, die geringe Ampere-Zahl zu liefern. In der Folge drohen Systemabstürze oder das automatische Herunterfahren des PCs. Erschwerend kommt noch hinzu, dass einige Netzteilhersteller die minimale Ampere-Zahl für ihre Produkte nicht angeben. In diesem Fall hilft die in Schritt 2 beschriebene Lösung weiter, die zumindest Abstürzen vorbeugt.

Schritt 1: Die Kompatibilitätsliste des Netzteilherstellers. Idealerweise sollten Sie von den neuen Energiesparmodi profitieren können. Prüfen Sie deshalb als Erstes, ob Ihr Netzteilhersteller eine entsprechende Kompatibilitätsliste veröffentlicht hat. Dies trifft beispielsweise bei Antec, Be Quiet, Cooler Master, Corsair, Enermax, OCZ, Seasonic, Silverstone, Thermaltake und XFX zu.

Schritt 2: C6- und C7-Modus im Bios deaktivieren. Wenn Sie kein Glück haben und Ihr Netzteilhersteller keine Informationen zur Unterstützung von Haswell bekannt gegeben hat, müssen Sie die neuen Energiesparmodi C6 und C7 manuell im Bios deaktivieren. Die Funktion finden Sie zumeist im Menü „CPU“, „CPU Settings“ und „CPU Setup“ unter der Option „…C6/C7 State Support“, die Sie auf „disabled“ stellen. Falls es in Ihrem Bios keine entsprechende Option gibt, können Sie diese auch über ein Bios-Update nachrüsten. Mittlerweile bieten nahezu alle Hersteller von Haswell-Hauptplatinen ein entsprechendes Bios-Update an.

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