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Netzlaufwerke unter Windows 7 durchsuchen

24.05.2013 | 15:43 Uhr |

Eine Stärke von Windows 7 ist die zuverlässige und einfache Suche nach Inhalten und Dateinamen. Die funktioniert aber nicht bei Netzlaufwerken. So bessern Sie nach.

Allerdings gibt es in der 64-Bit-Version keine Möglichkeit, Netzwerklaufwerke zu durchsuchen oder sie zu indizieren, um Dateiinhalte schnell und zuverlässig wiederzufinden (für die 32-Bit-Version gibt es ein Such-Plug-in). Daher ist man für Windows 7 und Vista in den 64-Bit-Ausgaben auf Zusatz-Software angewiesen, die sich möglichst ebenso einfach bedienen lässt und ressourcenschonend ist wie die Windows-eigene Suche.

Die Alternative – Google Desktop – wurde 2011 eingestellt und kann nicht mehr heruntergeladen werden. Mit Neosearch gibt es jedoch einen veritablen Mitbewerber auf dem Markt, der bei geringstem Ressourcenaufwand mehr als nur brauchbare Ergebnisse liefert – auch dann, wenn die gesuchten Inhalte auf einem Netzwerklaufwerk gespeichert sind.

Die extrem einfache Benutzeroberfläche schließt Fehlbedienungen weitgehend aus – allein der Klick auf „Index“ kann bei großen Datenmengen zu einem echten Zeitfresser werden, weil dann der Suchindex neu aufgebaut wird.
Vergrößern Die extrem einfache Benutzeroberfläche schließt Fehlbedienungen weitgehend aus – allein der Klick auf „Index“ kann bei großen Datenmengen zu einem echten Zeitfresser werden, weil dann der Suchindex neu aufgebaut wird.

Dateien schnell finden: Laden Sie das (nur englischsprachig verfügbare) Neosearch aus dem Internet herunter. Das Programm installiert sich ohne Administratorrechte – das heißt, dass jeder Benutzer eines Windows-PCs das Programm installieren muss; dies erscheint zwar recht unpraktisch, sorgt jedoch für zusätzliche Sicherheit, wenn die Anwendung beim Indexieren über einen auf der Festplatte gespeicherten Virus stolpern sollte, denn der Virus wird lediglich im Benutzerumfeld ausgeführt, unter Windows Vista und 7 also nur nach UAE-Rückfrage mit Administratorrechten. Nach der Installation müssen Sie das Programm zunächst einmal konfigurieren, dabei sind vor allem die zu indizierenden Laufwerke besonders wichtig.

Tipp: Explorer-Suchfunktion mit Filtern eingrenzen

Hierfür finden sich unter „Options/Include“ zwei Möglichkeiten. Zum einen lassen sich mithilfe des Browsers und einem Klick auf „Include“ einzelne Laufwerke und Verzeichnisse hinzufügen. Zum anderen können Sie per Klick auf „Edit Paths“ einen Editor öffnen, in dem man die Laufwerke in einzelne Zeilen tippt. Das geht schneller, erfordert allerdings mehr Wissen über die Laufwerke und Netzwerkfreigaben. Klicken Sie auf „Index“, nun können Sie sich je nach Datenmenge einige Minuten oder Stunden mit anderen Dingen beschäftigen. Ist der Index erst einmal aufgebaut, benötigt das Programm kaum noch Aufmerksamkeit. Unter „Options/Index“ sollten Sie zudem noch die Option „weekly“ wählen, dann aktualisiert das Programm den Index automatisch jede Woche.

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