Nettops
Checkliste für preisgünstige PCs
Ein Nettop spart Platz auf dem Schreibtisch und ist viel mobiler als ein Standard-PC. Wenn Sie zudem das Kabelgewirr reduzieren wollen, drängt sich ein All-in-One-PC auf. Standard-PCs punkten mit guten Aufrüstmöglichkeiten, die bei Nettops gar nicht oder nur sehr eingeschränkt (Speicher-Upgrade) gegeben sind.
Intels Atom-Plattform setzt in punkto Ergonomie neue Maßstäbe: Um die 40 Watt unter Volllast schafft kein Standard-PC - hier liegen die Werte meist deutlich über 100 Watt.
PCs bis 400 Euro sind keine Multimedia- und Schnittstellen-Wunder. Nur vereinzelt haben sie HDMI-, eSATA-, S/P-DIF- und Videobuchsen - hier lohnt vor dem Kauf ein Blick auf die PC-Rückseite. Asus liefert seine Nettops sogar ohne optisches Laufwerk aus! Gelegenheitsspieler sollten zum Standard-PC mit Desktop-Doppelkerner und eigenständiger Grafikkarte greifen - Nettops sind hier hoffnungslos überfordert.
Nettops arbeiten in der Regel flüsterleise, während in Standard-PCs aufgrund des harten Preiskampfs nicht selten röhrende Lüfter und ratternde Billig-Laufwerke für einen störenden Lärmpegel sorgen. Machen Sie daher vor dem Kauf eine Hörprobe!


