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MP3-Metadaten automatisch vervollständigen

10.06.2015 | 15:31 Uhr |

Musicbrainz Picard vervollständigt die Titelinfos von Audiodateien wie MP3, Ogg Vorbis, Flac, MP4-AAC, Musepack und WMA.

Daher sind bei den meisten Audiodateiformaten Felder für Metadaten (bei MP3s „ID3-Tags“ genannt) vorgesehen, beispielsweise für „Titel“, „Interpret“, Album“, „Genre“ und „Jahr“. Bei Songs, die Sie von CD, von alten Kassetten oder Platten oder aus dem Webradio als Audiodatei aufnehmen beziehungsweise umwandeln, fehlen die Infos jedoch meist oder sind unvollständig. Dieses Programm brauchen Sie, um die Titelinfos zu vervollständigen. Musicbrainz Picard , gratis, für Windows XP, Vista, 7 und 8,

Musicbrainz Picard vervollständigt die Metadaten von Audiodateien. Es unterstützt unter anderem die Formate MP3, Ogg Vorbis, Flac, MP4-AAC, Musepack und Windows Media Audio (WMA). Sie ziehen die gewünschten Dateien per Drag & Drop in das Tool oder wählen über „Verzeichnis hinzufügen“ einen Ordner aus. Dateien mit unvollständigen Metadaten erscheinen links unter „Nicht zugeordnete Dateien“. Markieren Sie bei gedrückter Strg-Taste die MP3s, deren Metadaten Sie anpassen wollen. Alternativ drücken Sie Strg+A, um alle Dateien auszuwählen. Im unteren Fensterbereich sehen Sie nun die Metadaten-Felder - gegebenenfalls mit den darin aktuell gespeicherten Werten in der Spalte „Ursprünglicher Wert“. Unvollständige Metadaten lassen sich über den Button „Abfragen“ mit Hilfe von Internet-Datenbanken automatisch vervollständigen.

Falls das nicht klappt oder falls in manchen Dateien gar keine Metainfos vorhanden sind, klicken Sie auf „Analysieren“. Dann erstellt das Tool akustische Fingerabdrücke der Musikdateien, überträgt die Fingerabdrücke an die Datenbank des Open-Source-Projekts „ AcoustID “ und erhält als Antwort sämtliche Metadaten.

Anschließend finden Sie die ausgewählten Dateien nicht mehr im linken, sondern im rechten Fensterbereich nach einem Doppelklick auf den Alben- oder Interpreten-Namen. Sie können nun im unteren Fensterbereich die abgerufenen Metadaten einsehen und bei Bedarf in der Spalte „Neuer Wert“ bearbeiten. Über den Speichern-Button bestätigen Sie die automatisch und manuell vorgenommenen Änderungen.

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