Multimedia-Netzwerkstreaming

Tool liefert Futter für Smart-TV-Geräte

Mittwoch den 15.08.2012 um 09:36 Uhr

von Stephan Mayer

© istockphoto.com/Goldmund
DLNA ist das Kürzel, mit dem TV-Hersteller ihre Geräte unter die Leute bringen wollen.
Doch die Enttäuschung ist groß, wenn, statt des Videos aus der Online-Videothek vom PC zu zeigen, der Bildschirm schwarz bleibt, weil der Film im falschen Format vorliegt. Problem an der DLNA-Wiedergabe: Die meisten als DLNA-Server fungierenden Geräte können nicht in die standardisierten Formate umrechnen, sondern lediglich passende Daten weiterreichen. Einem NAS-Netzwerkspeicher oder DLNA-zertifizierten Router fehlt es an der fürs Transkodieren nötigen Rechenleistung.
Die Serviio-Konsole verschafft den Überblick über
verbundene Geräte und die aktivierten Funktionen des DLNA-Servers.
Das Programm gibt es nur englischsprachig.
Vergrößern Die Serviio-Konsole verschafft den Überblick über verbundene Geräte und die aktivierten Funktionen des DLNA-Servers. Das Programm gibt es nur englischsprachig.

So geht’s: Mit Serviio gibt es einen DLNA-Server, der sowohl unter Windows als auch unter Linux und OS X läuft und genau diese Umrechnung in Echtzeit vornimmt. Sie können das Programm aus dem Internet laden. Übernehmen Sie bei der Installation die Vorgaben. Zum Abschluss werden alle nötigen Dienste gestartet.


Ebenso verfahren Sie bei der Installation der 30 Tage lauffähigen Demoversion des Twonky Managers . Eigentlich benötigen Sie für die DLNA-Wiedergabe lediglich Serviio . Der TwonkyManager hilft aber dabei zu erkennen, ob es noch Konfigurationsprobleme gibt. Das Programm sucht sich nämlich im Netzwerk alle verfügbaren DLNA-Server zusammen und zeigt an, welche Daten dort verfügbar sind.

Der Twonky Manager läuft als Demoversion zwar nur 30 Tage
lang. Das reicht aber, um ihn als Kontrollinstanz bei der
Konfiguration von Serviio zu nutzen.
Vergrößern Der Twonky Manager läuft als Demoversion zwar nur 30 Tage lang. Das reicht aber, um ihn als Kontrollinstanz bei der Konfiguration von Serviio zu nutzen.

Nach der Installation öffnen Sie die Serviio-Konsole, etwa indem Sie auf das Windows-Symbol klicken, „servi“ ins Suchfeld des Startmenüs tippen und den Treffer anklicken. Im Programm klicken Sie zunächst die Registerkarte „Bibliothek“ an. Auf ihr tragen Sie die Video-, Musik- und Fotoverzeichnisse ein, indem Sie jeweils auf „Pfad hinzufügen“ klicken, im Auswahlfenster die Verzeichnisse heraussuchen und dann auf „OK“ klicken.


Anschließend aktivieren Sie per Mausklick noch die Optionen „Aktuell freigegebene Dateien aktualisieren“ und „Bibliothek automatisch aktualisieren“, damit neu hinzukommende Dateien ohne Ihr Zutun in die Bibliothek aufgenommen werden. Danach starten Sie den Twonky Manager und wählen den neuen DLNA-Server aus. Das Programm zeigt jetzt die freigegebenen Multimedia-Dateien an. Mit dem Windows Media Player funktioniert das nicht, obwohl der den neuen DLNA-Server erkennt. Deshalb ist der Twonky Manager ein wichtiges Hilfsmittel zur Kontrolle, ob alles wunschgemäß funktioniert.

Mittwoch den 15.08.2012 um 09:36 Uhr

von Stephan Mayer

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