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Foto-Tipp: Motivprogramme nutzen

09.09.2014 | 09:16 Uhr |

Wer den Automatikmodus einer Digitalkamera zu unflexibel findet, sich aber nicht an die manuelle Belichtung herantraut, der findet in den Motivprogrammen einen Kompromiss.

Mit den Motivprogrammen einer Digitalkamera können Sie die Belichtung optimal an ein Motiv anpassen.
Vergrößern Mit den Motivprogrammen einer Digitalkamera können Sie die Belichtung optimal an ein Motiv anpassen.

Dabei handelt es sich um Voreinstellungen etwa für Blende, Verschlusszeit und Farbsättigung, die auf bestimmte Motive abgestimmt sind. Bei „Landschaft“ wird beispielsweise die Farbsättigung erhöht, so dass etwa grüne Flächen besonders kräftig erscheinen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die typischsten Einstellungen vor und erläutern kurz deren Funktion:

Der „Porträt“-Modus optimiert Hauttöne und hat zumeist einen Weichzeichner aktiviert. Eine offene Blende lässt zugleich den Hintergrund unscharf erscheinen. Häufig ist auch die Gesichtserkennung zugeschaltet.

„Schnee/Strand“ soll Reflexionen verhindern, die den Belichtungsmesser täuschen. Das Motivprogramm arbeitet deswegen mit Überbelichtung.

Bei „Sport“ oder „Action“ wird eine kurze Verschlusszeit gewählt, um bewegte Motive sofort abzulichten.

Der „Nachtaufnahme“ -Modus wählt eine längere Belichtungszeit, die auch Objekte oder Menschen im Hintergrund noch zeigt. Er erfordert jedoch ein Stativ. Andere Nachtmodi setzen dagegen auf Mehrfachbelichtung.

Um zu erfahren, welche Motivprogramme Ihre Digitalkamera besitzt und was diese bewirken, konsultieren Sie das Handbuch Ihrer Kamera oder die Hersteller-Website.

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