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Monitor optimal per Onscreen-Menü einstellen

08.09.2016 | 14:07 Uhr |

Monitore lassen sich über das Onscreen-Menü optimieren. Der Tipp stellt wichtige Funktionen wie den Timer vor.

Die Einstellungsmöglichkeiten aktueller Monitore sind umfassender, als Sie vielleicht denken. Sie gehen über das Justieren von Helligkeit und Kontrast weit hinaus. Im Tipp finden Sie einige interessante Funktionen, mit denen Sie den Schirm optimieren können.

Augen schonen: Arbeiten Sie viel mit Texten oder Tabellen, ist der Bildschirmhintergrund stets sehr hell, wenn nicht sogar leuchtend weiß. Der Monitor benötig dafür eine aufgedrehte Hintergrundbeleuchtung und die Farben Rot, Grün und Blau jeweils mit Maximalwert von 255. Da blaues Licht zum Bereich des sichtbaren Lichtspektrums gehört, ermüdet es die Augen besonders stark. Monitorhersteller verringern den Einfluss von blauem Licht, indem sie dessen Anteil reduzieren. Manche Schirme bieten spezielle Papier-Modi, bei denen der Blauanteil und die Bildschirmhelligkeit gesenkt sind, um die Augen weniger anzustrengen. Ähnlich arbeiten Funktionen mit der Bezeichnung „Eye Saver“ oder „Eye Care“. Die Option findet sich im Onscreen-Menü meist unter „Bild“ und lässt sich an- oder abschalten.

Seitenmodus: Gerade Bildschirme, die sich an Arbeitsumgebungen anpassen lassen, haben eine Funktion, die sich auf den idealen Betrachtungswinkel bezieht. Hier können Sie auswählen, ob Sie im Sitzen oder Stehen arbeiten, sich zurücklehnen oder nach vorne beugen. Für jede Position gibt es einen vordefinierten Betrachtungswinkel, der auf die jeweilige Stellung hin optimiert ist. Sie finden den Seitenmodus im Onscreen-Menü Ihres Bildschirms unter „Bild“.

Umgebungslichtanpassung: Hier wird die Helligkeit des Bildschirms automatisch der Umgebung angepasst. Dazu ist der Monitor mit einem Lichtsensor ausgestattet. Ist der Raum recht dunkel, fährt auch die Bildschirmbeleuchtung herunter, damit der Gegensatz zwischen Anzeige und Umgebung nicht zu hoch ausfällt. Bei manchen Monitoren lässt sich zusätzlich die Farbtemperatur anpassen. Je später am Tag, desto wärmer wird die Anzeige. Beide Modi lassen sich im Onscreen-Menü unter „Bild“ oder „Einstellungen“ an- und abschalten. Da sie nicht nur das Sehen erleichtern, sondern in der Regel auch Energie sparen, nennen sie die Hersteller beispielsweise „Eco View“.

Mit mehreren Monitoren effektiver arbeiten

Timer: Damit sich der Bildschirm nach einer bestimmten Zeit des Nichtgebrauchs abschaltet, lässt sich bei vielen Modellen ein Timer setzen. Meist finden Sie die Funktion unter „System“ im Onscreen-Menü. Das Zeitintervall ist individuell wählbar. Oft sind Zehnerschritte vordefiniert, die von zehn bis 180 Minuten reichen.

Einstellungen zurücksetzen: Haben Sie sich vergaloppiert in den Einstellungen, können Sie den Bildschirm auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dabei gehen alle individuellen Einstellungen verloren. Der Monitor wird auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Eine Reset-Funktion hat jeder Bildschirm. Im Monitor-Menü ist sie meist unter „System“ oder direkt als Oberpunkt im Auswahlmenü untergebracht.

Die nützlichsten Monitor-Tools zum Download

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