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Anschluss via DVI oder D-Sub?

12.11.2007 | 11:29 Uhr |

Ihr neuer TFT-Monitor bietet ebenso wie die Grafikkarte sowohl einen D-Sub- als auch einen DVI-Anschluss. Lesen Sie, warum Sie besser den DVI-Anschluss nutzen und was Sie beachten sollten.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Über DVI erhalten Sie eine bessere Bildqualität als über den älteren Anschluss D-Sub. DVI ist eine digitale Schnittstelle, und so kann die Grafikkarte die PC-Daten ohne Wandlung an das digitale TFT-Display weiterreichen.

Analoger D-Sub-Anschluss: Bei D-Sub wandelt die Grafikkarte die digitalen Bilddaten in analoge um und sendet sie an den TFT-Monitor, der sie wieder in digitale Daten umsetzt. Das verschlechtert die Bildqualität. So kann es sein, dass Farben blasser erscheinen und Buchstaben Schatten bilden. Insbesondere auf einem hellen Hintergrund sind auch störende vertikale Streifen möglich. Die schlechtere Farbwiedergabe und die Schattenbildung müssten Sie hinnehmen. Nur die vertikalen Streifen können Sie über die Option „Clock“ im Monitor- Menü beseitigen.

Zwei DVI-Varianten: Die digitale Schnittstelle ist also eindeutig die bessere Wahl. Bevor Sie das Kabel kaufen, müssen Sie die Buchsen an Grafikkarte und Monitor genauer ansehen. Denn DVI gibt es in zwei Varianten: Bei DVI-I (Integrated) sehen Sie rechts eine kreuzförmige Aussparung mit vier Kontakten, bei DVI-D (Digital) ist es nur eine waagrechte Aussparung. Ein DVI-I-Kabel passt nur in eine DVI-I-Buchse, während sich ein DVI-D-Kabel für eine DVI-D- und eine DVI-I-Buchse eignet.

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