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Mit Maskme anonym Accounts verwalten

09.10.2014 | 11:31 Uhr |

Wem nicht ganz wohl dabei ist, für jeden neuen Web-Account Mailadresse und Personalien zu hinterlegen, kann das auch umgehen: Die Browser-Erweiterung Maskme hilft weiter.

Jeder Internetdienst, ob Forum, Newsletter, Shop oder Online- Speicher, möchte zur Anmeldung Ihre Daten haben. Zumindest eine Mailadresse ist nötig. Oft sind sogar eine Telefonnummer oder eine Kreditkartennummer gefragt. Statt jedem neuen Dienst Ihre Daten anzuvertrauen, können Sie sich einmal bei einem Service für Pseudonyme anmelden und erhalten von da an für jeden weiteren Dienst maskierte Daten: Von der Maildresse bis hin zur Kreditkartennummer. Empfehlenswert ist etwa der Dienst Maskme, der gut über eine Browser-Erweiterung für Chrome oder Firefox funktioniert.

So geht’s: Gehen Sie auf https://www.abine.com/maskme und holen Sie sich dort die Erweiterungen für Chrome oder Firefox. Ohne Anmeldung und gratis bekommen Sie maskierte Mailadressen. Sobald die Erweiterung auf einer Webseite ein Eingabefeld für eine Mailadresse erkannt hat, bietet es per Pop-up eine solche maskierte Mailadresse an. Über einen Klick auf das Symbol der Erweiterung kommen Sie auf Ihr Konto bei Maskme und erhalten einen Überblick über Ihre Pseudonyme. Über „Settings ➞ Upgrade“ richten Sie sich für fünf Dollar im Monat einen Pro-Account ein, der Ihnen dann auch eine eigene Maskme-Telefon- und -Kreditkartennummer bietet. Anrufe an die Maskme-Nummer werden auf Ihr Telefon weitergeleitet. Ebenso werden Abbuchungen von der Maskme-Kreditkartennummer auf Ihre eigene Karte umgeleitet. Als Abbucher erscheint dann nicht der Online-Shop, bei dem Sie etwas eingekauft haben, sondern Abine, der Hersteller von Maskme.

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