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Mit Firefox und Keepass sicher auf Websites anmelden

25.09.2014 | 11:34 Uhr |

Mit der Browser-Erweiterung Passifox verbinden Sie die Vorteile eines Offline-Passwort-Tresors mit denen einer Formular-Ausfüllhilfe. Wie das geht, verrät dieser Tipp.

Diese Programme brauchen Sie: Firefox , gratis, für Windows XP, Vista, 7, 8; Keepass 2.25, gratis, für Windows XP, Vista, 7, 8; Passifox , gratis, für Windows XP, Vista, 7, 8; Keepasshttp , gratis, für Windows XP, Vista, 7, 8

Keepass zählt zu den beliebtesten Passwort-Managern überhaupt. Doch die Verbindung zum Internet-Browser ist bei Keepass nicht besonders ausgefeilt. Zwar lässt sich der Log-in für eine Website so in Keepass speichern, dass Benutzername, Passwort und zugehörige Website beieinander stehen, doch lässt sich dann nur die Website laden, und die Log-in-Daten müssen per Doppelklick und Tastenkombination Strg+V einzeln ins Website-Formular kopiert werden.

Viel einfacher geht es mit der Browser-Erweiterung Passifox für Firefox. Das Tool füllt die Felder für den Log-in auf einer Website automatisch aus und greift dabei auf die Datenbank von Keepass zu.

So geht’s: Als erstes laden Sie sich Keepasshttp herunter und kopieren die Datei in das Programmverzeichnis von Keepass. In der Regel ist das „C:\Program Files (x86)\Keepass Password Safe 2\Keepass.exe“ bei Windows-64-Bit-Systemen. Danach installieren Sie die Erweiterung Passifox in Firefox. Starten Sie nun wie gewohnt Keepass, damit die Passwort-Datenbank geöffnet ist. Unter Umständen müssen Sie Firefox nach der Installation einmal neu starten. Laden Sie dann die Website, in die Sie sich einloggen möchten. Beim ersten Aufruf werden Passifox und Keepasshttp fragen, ob sie auf die Log-in-Daten zugreifen dürfen. Ab dann werden die Felder automatisch ausgefüllt, und Sie müssen nur noch auf den Anmelde-Button der Website klicken.

Übrigens: Auf der Website von Keepass werden viele weitere Plug-ins angeboten. Darunter auch eines für Chrome mit Namen Chromeipass, das die gleiche Aufgabe hat wie Passifox. In unserem Test konnte das Chrome-Plug-in allerdings keine Verbindung zum Keepass-Passwort-Manager herstellen und ist damit nutzlos.

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